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Rorbas baute die erste Kirche nach der Zürcher Reformation

Vor 433 Jahren machte eine zu klein gewordene Kapelle von 1188 der Kirche Rorbas Platz. Noch heute gibt der steinerne Zeitzeuge einiges von seiner baulichen Geschichte preis, welche Ueli Wirth die letzten 20 Jahre als Liegenschaftsverwalter der Kirchenpflege eng begleitet hat.

1843 erhielt die Kirche ein neues, dreiteiliges Geläut. Liegenschaftsverwalter Ueli Wirth leitete die Renovation von Schlagwerken und Steuerung der Glocken.
1843 erhielt die Kirche ein neues, dreiteiliges Geläut. Liegenschaftsverwalter Ueli Wirth leitete die Renovation von Schlagwerken und Steuerung der Glocken.
Sibylle Meier
Alter Spruch in moderner Schrift: Das Bibelzitat am Chorbogen wurde anlässlich der ­Innen­reno­vation von 1974 neu gemalt.
Alter Spruch in moderner Schrift: Das Bibelzitat am Chorbogen wurde anlässlich der ­Innen­reno­vation von 1974 neu gemalt.
Sibylle Meier
Die Fassadenmalerei von 1686 wurde 1990 rekonstruiert.
Die Fassadenmalerei von 1686 wurde 1990 rekonstruiert.
Sibylle Meier
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Die Kirche Rorbas ist der erste sakrale Neubau des reformierten Zürich, neben der zeitgleich errichteten Kirche Rafz. Hoch über der Töss thronend, steht die nach Osten ausgerichtete, nachgotische Saalkirche mit markantem Chorturm noch in der Tra­dition vorreformatorischer Kirchenbauten.

«Heutigen Nutzungsansprüchen genügt sie nur bedingt», meint Ueli Wirth bei der Führung durch das Gotteshaus. Bis zum Juli dieses Jahres war er 20 Jahre als Kirchenpfleger für die Liegenschaftsverwaltung verantwortlich. «Es gibt weder Wasser- noch Abwasserleitung und keine Verkehrsfläche zum Abstellen von Kinderwagen oder für das gesel­lige Beisammenstehen nach dem Gottesdienst», beschreibt er die Situation.

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