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Rostige Ehre für Lienhart

Der «Rostige Paragraph» geht nach Bülach. Stadtrat Hanspeter Lienhart (SP) hat die Auszeichnung heute entgegengenommen.

Nahm den «Rostigen Paraphen» für die «Zufahrtskontrolle für Anwohner» entgegen: Stadtrat Hanspeter Lienhart (SP).
Nahm den «Rostigen Paraphen» für die «Zufahrtskontrolle für Anwohner» entgegen: Stadtrat Hanspeter Lienhart (SP).
Sibylle Meier (Archiv)

Bereits zum 12. Mal hat die IG Freiheit heute Abend den «Rostigen Paraphen» für das «unnötigste und überflüssigste» Gesetz verliehen. An Preisverleihung wurde bekannt, dass sich 55 Prozent der Teilnehmenden einer Internet-Abstimmung dafür entschieden haben, den SchmähPreis nach Bülach zu vergeben, für die «Zufahrtskontrolle für Anwohner». Sie fällten damit den eindeutigsten Entscheid in der Geschichte des Preises.

Die Zufahrtskontrolle ist Teil des Mobilitätskonzepts für das Areal Bülachguss, wo die Firma Allreal 500 Wohnungen, Büros und einen Park plant. Die Kontrolle sieht ein automatisches Überwachungssystem für Parkplatzbesitzer vor. «Das bedeutet eine massive Einschränkung der persönlichen Freiheit», hiess es in der Begründung der Nomination.

Das Konzept sei von der Bauherrschaft Allreal, aufgrund von Auflagen des Kantons und der Stadt Bülach (der ZU berichtete) erarbeitet worden, sagte Gregor Rutz (SVP), Präsident der IG Freiheit. Im Rahmen der traditionellen Abendveranstaltung mit 350 Teilnehmern überreichte Rutz die Auszeichnung stellvertretend dem Bülacher Stadtrat Hanspeter Lienhart (SP).

Die IG Freiheit wurde im September 2006 von einer Gruppe Unternehmer und bürgerlicher Politiker gegründet. Dem Vorstand gehören Nationalräte von SVP, FDP und CVP an.

red

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