Niederweningen

Sanierung und Umgestaltung am Bahnhof stehen bevor

Der Regierungsrat genehmigt das Bauprojekt, bei dem die Wehntalerstrasse saniert und der Busbahnhof ausgebaut wird. Die Arbeiten sollen diesen Herbst beginnen, über ein Jahr später als ursprünglich geplant.

5,3 Millionen Franken hat der Regierungsrat bewilligt, um die Wehntalerstrasse zu sanieren. Und für die Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes.

5,3 Millionen Franken hat der Regierungsrat bewilligt, um die Wehntalerstrasse zu sanieren. Und für die Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes. Bild: mcp

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Der Regierungsrat bewilligt Ausgaben von insgesamt 5,3 Millionen Franken für die Sanierung der Wehntalerstrasse im Bereich des Bahnhofs Niederweningen sowie für die Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes. Dies kommunizierte er gestern in einer Mitteilung. Durch das Projekt soll die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Kernelemente sind der Neubau eines Busbahnhofs mit drei Haltekanten, der Bau einer Mittelinsel mit Fussgängerübergang an der Wehntalerstrasse und der Neubau eines Rad- und Gehwegs im Bahnhofbereich. Zudem ist der Neubau einer behindertengerechten Rampe zur Personenunterführung Binzacher vorgesehen, um das verlängerte Bahnperron zu erschliessen.

Schlechter Baugrund

Das Projekt ist keineswegs neu, bereits an der Gemeindeversammlung im Juni 2016 stimmte die Niederweninger Bevölkerung darüber ab (Artikel rechts). Die Neugestaltung des Endbahnhofs samt vandalensicheren Toiletten wurden genehmigt. Man ging davon aus, dass die Gemeinde sich mit Kosten um eine Million Franken beteiligt. Der Betrag liegt nach wie vor in diesem Bereich.

Damals war der Baubeginn auf Frühling 2017 angesetzt, vor gut einem Jahr wurde dann die Verzögerung bekannt gegeben: frühstens im zweiten Halbjahr 2018, hiess es damals von der Baudirektion des Kantons. Grund für die Verspätung war, dass noch genauere Abklärungen in Bezug auf das Grundwasser und den schlechten Baugrund gemacht werden mussten. Diese Untersuchungen haben ergeben, dass der Baugrund schlecht ist. «Das heisst, es braucht eine Grundwasserabsenkung», erklärt Projektleiter Dani Häfliger von der Baudirektion auf Anfrage. Um eine trockene Baugrube zu haben, müsse das Grundwasser abgesenkt werden.

Gemäss der gestrigen Mitteilung ist der Baustart noch immer auf diesen Herbst angesetzt, die Arbeiten sollen rund eineinhalb Jahre dauern.

Verantwortliche informieren

Mehr zum Projekt erfährt die Bevölkerung am Mittwoch, 26. September, an der Informationsveranstaltung, die anschliessend an die ausserordentliche Gemeindeversammlung stattfindet. Der Projektleiter der Baudirektion des Kantons Zürich und die Vertreter des zuständigen Ingenieurbüros informieren im Gemeindesaal über die Details des komplexen Projekts.

Erstellt: 31.08.2018, 13:55 Uhr

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