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Blumen für über eine Million Franken landen im Kompost

Eine der grössten Zierpflanzengärtnereien der Schweiz erlebt ein wirtschaftliches Fiasko. Hunderttausende Töpfchen schönster Frühlingsblumen müssen auf dem Kompost entsorgt werden.

Christian Wüthrich
Palettenweise muss die Gärtnerei Lamprecht, auch diese gelben Primeli in den Kompost kippen. Insgesamt geht gerade die gesamte Produktion der letzten sechs Monate den Bach runter.
Palettenweise muss die Gärtnerei Lamprecht, auch diese gelben Primeli in den Kompost kippen. Insgesamt geht gerade die gesamte Produktion der letzten sechs Monate den Bach runter.

Der Anblick ist so schön und doch so schmerzhaft. In den riesigen Gewächshäusern der Gärtnerei Lamprecht am Rand von Nürensdorf ereignet sich Bizarres. Da blühen in diesen Tagen abertausende Anemonen, Primeli, Vergissmeinnicht, Hornveilchen, Ranunkeln und noch viel mehr Frühlingsblumen. Und gleichzeitig schaufeln Mitarbeiterinnen der Grossgärtnerei Lamprecht die prächtig blühenden Pflänzchen im grossen Stil mit der Schaufel zusammen, entfernen die Plastiktöpfchen und schmeissen sie weg – die Blumen, nicht die Töpfchen.

Eine Mitarbeiterin hat zum Entsorgen der frischen «Ausschuss»-Blumen kurzerhand die Schneeschaufel zu Hilfe genommen. Fotos: Sibylle Meier
Eine Mitarbeiterin hat zum Entsorgen der frischen «Ausschuss»-Blumen kurzerhand die Schneeschaufel zu Hilfe genommen. Fotos: Sibylle Meier

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