Steinmaur

Shetlandponys in der Spielgruppe

Michaela Müller aus Steinmaur eröffnet eine Ponyspielgruppe. Ab Januar können Eltern ihre Sprösslinge bei der 24-Jährigen auf dem Hof abgeben.

Michaela Müller (links) eröffnet gemeinsam mit ihrer Schwester Miriam eine Ponyspielgruppe.

Michaela Müller (links) eröffnet gemeinsam mit ihrer Schwester Miriam eine Ponyspielgruppe. Bild: Leo Wyden

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Ausgeglichene, konzentrierte und ruhige Kinder: Viele Eltern wünschen sich das. Leider sieht die Realität meistens anders aus. Doch es gibt Hoffnung: die Ponyspielgruppe Rägeboge in Steinmaur. Zumindest wenn es nach Michaela Müller geht. Die 24-Jährige eröffnet im Januar eine Spielgruppe für Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren. Das Spezielle dabei: Die Spielgruppe befindet sich auf einem Hof mit vielen Pferden und Ponys.

Kunststücke und Ponys bemalen

«Die Tiere geben den Kindern ein Gefühl von Geborgenheit. Dadurch werden sie ruhiger und ausgeglichener», sagt Müller. Pferde würden einen so akzeptieren, wie man ist. «Das brauchen Kinder in diesem Alter.» Auch Respekt und der Umgang mit den Rössli würden den Kleinen viel bringen.

Konkret können die Kinder auf den Ponys reiten, sie putzen, mit ihnen spazieren gehen oder sie bemalen. «Kunst am Pony» nennt Müller Letzteres. Das sei sehr beliebt bei den Kleinen. Auch anspruchsvollere Sachen werden angeboten: Auf einem Sandplatz können Kunststücke geübt werden. «Die Kinder können verschiedene Figuren auf den Tieren machen, die das Gleichgewicht trainieren.»

Neben den Aktivitäten mit den Tieren steht den Kindern die komplette Infrastruktur des Hofes zur Verfügung. So gibt es einen grossen Spielplatz, einen Bastelraum, einen Sandplatz sowie einen Garten. Es gibt auch weitere Tiere: Hunde, Katzen, Hasen, Enten, Schildkröten und Hühner zum Beispiel.

Erfahrene Pferdegewährleisten Sicherheit

Müller ist mit Pferden aufgewachsen. Ihre Eltern besitzen einen Hof. «Meine Schwester betreibt zudem eine Pferdereitschule.» Oftmals hätten sie das Feedback erhalten, dass auch die kleinen Geschwister der Reitschüler etwas mit Pferden machen wollten. «Die Eltern sorgten sich dann aber meist zu sehr um die Kinder und hatten das Gefühl, sie seien zu jung.» So kam Müller, die eigentlich gelernte Fachfrau Hauswirtschaft ist, auf die Idee, eine Spielgruppe zu eröffnen.

«Ich habe mir gedacht, das würde toll zusammenpassen. Die Kleinen können so viel von den Pferden lernen.» Um die Sicherheit müssten sich die Eltern keine Sorgen machen. «Wir haben nur Pferde auf dem Hof, die an Menschen gewöhnt sind.» Diese seien auch schon ein bisschen älter und erfahrener. «Man muss sich für jedes Kind fragen: Welches Pferd passt zu ihm?»

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 05.12.2018, 18:40 Uhr

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