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Stadt rechtfertigt Bussen für Zeitungsverträger

Die Fahrt auf dem Trottoir gefährde Fussgänger und Einlenker.

Ivan Richner verteilt mit seinem Roller auch den «ZU».

Die Stadt Bülach kennt kein Pardon. Sie hält an den beiden Bussen fest, welche sie gegen den Zeitungsverträger Ivan Richner ausgesprochen hat, weil dieser beim Ausüben seiner Tätigkeit mit seinem Elektroroller an der Feldstrasse frühmorgens auf dem Trottoir gefahren ist.

«Ich verstehe grundsätzlich, dass aufgrund der Schlagzeilen in den Medien die Busse morgens um 4 Uhr als kleinlich und unnötig angesehen wird», sagt Sicherheitsvorsteher Daniel Ammann. Es dürfe jedoch nicht vergessen werden, dass um diese Zeit die Strassenbeleuchtung ausser Betrieb sei. Die Gefährdung der Fussgänger sei von daher noch grösser als bei Tageslicht. Zudem mündeten diverse Einfahrten in die Feldstrasse. Der einbiegende Autofahrer rechne nicht mit einem Roller auf dem Trottoir. Dem Gebüssten stehe es natürlich frei, die gegebenen Rechtsmittel zu ergreifen –sprich Einsprache zu erheben.

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