Steinmaur

Steinmaurer fahren mit Heimvorteil

Nur ein Jahr, nachdem die Schweizer-Meister-Titel und Medaillen in Dielsdorf vergeben wurden, kämpfen die Radcrossler am Sonntag in Steinmaur um Podestplätze.

Steinmaurer Doppelsieg: Vor zwölf Monaten holte Johan Jacobs vor Timon Rüegg (links) in Dielsdorf den Landesmeistertitel in der U23-Kategorie. Am Sonntag könnte sich das Bild wiederholen, wenn beide in der ältesten Juniorenstufe im heimischen Steinmaur erneut zu den Favoriten zählen.

Steinmaurer Doppelsieg: Vor zwölf Monaten holte Johan Jacobs vor Timon Rüegg (links) in Dielsdorf den Landesmeistertitel in der U23-Kategorie. Am Sonntag könnte sich das Bild wiederholen, wenn beide in der ältesten Juniorenstufe im heimischen Steinmaur erneut zu den Favoriten zählen. Bild: Neli Widmer

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Auf der traditionellen Strecke auf der Egg in Steinmaur kommen zum bereits fünften Mal Schweizer Meisterschaften der Radquerfeldeinfahrerinnen und -fahrer zur Austragung. Erstmals erhielt der Gastgeberklub VC Steinmaur 1971 den Zuschlag. Gab es damals noch einzig in der Elitekategorie einen Meistertitel zu gewinnen, so sind es am Sonntag nun sieben nationale Meistertrophäen, die in fünf ­Rennen ausgefahren werden.In der Elitekategorie der Männer, die trotz der Titelvervielfachung noch immer als die wichtigste gilt, geht der St. Galler Lars Forster vom VC Eschenbach als Favorit an den Start. Forster, der Meister des Jahres 2016 und ­Silbermedaillengewinner von 2017, beendete die letzten Rennen vor den Landesmeisterschaften als bester Schweizer. Da er auch ein Mann für Meisterschaften ist, führt der Titel in Steinmaur ganz klar über ihn. Mit Steinmaur verbindet Forster zudem gute Erinnerungen. Einen seiner zwei U23-Meister-Titel ­hatte er 2013 in der Unterländer Velohochburg gewonnen.

Lukas Flückiger, der Meister von 2010 und 2014, Simon Zahner, Marcel Wildhaber, der in Steinmaur bereits viermal gewann, Severin Sägesser, Nicola Rohrbach und Andri Frischknecht dürften Forsters gefährlichste Widersacher sein. Mit Aussenseiterchancen gehen indes die beiden Lokalmatadoren Fabian Lienhard und Lukas Müller an den Start.

Noemi Rüegg peilt Medaille an

Eröffnet wird der Meisterschaftssonntag um 9.15 Uhr mit dem Rennen der unter 17-Jährigen (U17) und Anfänger sowie des weiblichen Nachwuchses. Um 10.20 Uhr folgen die U19-Ju­nioren. Das Rennen der Frauen-Hauptkategorie beginnt um 13.30 Uhr. Hier ist die Luzernerin ­Jasmin Egger-Achermann bei den Frauen die klare Favoritin. Die Luzernerin hat gute Erinnerungen an Steinmaur, hatte sie doch 2013 hier einen ihrer bisher sieben Titel geholt.

Ins Frauenrennen integriert ist der Titelkampf der Junio­rinnen. Obwohl dort mit Nadia Grod die Titelverteidigerin mit von der Partie sein wird, geht Noemi ­Rüegg mit guten Chancen auf die Strecke. Vor Jahresfrist hatte die Fahrerin des VC Steinmaur in Dielsdorf die Silber­medaille im Rennen der Anfän­gerinnen gewonnen. Obwohlsie nun eine Kategorie höher fährt, sollte ­aufgrund der bisherigen Saisonresultate zumindest eine Medaille für die erst 16-jährige Lokal­matadorin drin­liegen.

Klubinterne Titelkämpfe

Für die Oberweningerin und ihre männlichen Klubkollegen vom VC Steinmaur bedeutet der Start vor dem eigenen Publikum mehr Motivation als Druck. «Dass der eigene Verein die Meisterschaft organisiert, ist eine coole Sache. Das spornt mich zusätzlich an», meint dazu etwa Johan Jacobs.Er geht als Titelverteidiger ins U23-Rennen, dessen Startschuss um 11.30 Uhr erfolgt. Aussichten auf einen Spitzenplatz hat in derselben Kategorie auch Timon Rüegg, der Meister von 2016: «Wenn mich viele ­Leute an der Strecke anfeuern, motiviert mich das zusätzlich. Ich hoffe deshalb, dass ich wie letztes Jahr um die Medaillen mitkämpfen kann.»

Die U23-Meister der beiden Vorjahre bekommen heuer einen starken, neuen Konkurrenten aus dem eigenen Lager. Denn auch Mauro Schmid, der dritte Fahrer des VC Steinmaur in der Kategorie U23, besitzt Chancen auf einen Spitzenplatz. Schmid hat allerdings erst vor kurzem von der Junioren- zur U23-Stufe gewechselt. Der Meisterschaftssonntag von Steinmaur verspricht auf jeden Fall einiges an Spannung. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 10.01.2018, 23:05 Uhr

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