Bülach

Strassenbau in Bülach Nord beginnt

Kommenden Montag, 15. Oktober, beginnen an der Kreuzung Schaffhauser-, Schützenmatt- und Fangletenstrasse die Bauarbeiten. Diese dauern ein Jahr und kosten die Stadt Bülach rund drei Millionen Franken. Die Bauarbeiten haben moderaten Einfluss auf die Verkehrsführung.

Während eines Jahres sind Schaffhauser-, Schützenmatt- und Fangletenstrasse in Bülach Nord nur beschränkt befahrbar.

Während eines Jahres sind Schaffhauser-, Schützenmatt- und Fangletenstrasse in Bülach Nord nur beschränkt befahrbar. Bild: Sibylle Meier

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Unter dem Schlagwort «Bülach Nord» verhandelt die Stadt Bülach ihre Zukunft. Ab kommendem Frühling soll auf dem Areal Raum für rund 2000 neue Einwohnerinnen und Einwohner

sowie für mehrere Hundert Arbeitsplätze geschaffen werden. Als «mutig und zukunftsweisend» bezeichnete der zuständige Stadtrat Hanspeter Lienhart das Projekt kürzlich. Fest steht aber, dass die neue Infrastruktur auch eine intensivere Nutzung des Verkehrsnetzes nach sich zieht. Dabei ist besonders die Schaffhauserstrasse zwischen dem Anschluss an die kantonale A 51 und der Kreuzung Fangleten-/ Schützenmattstrasse bereits in einem schadhaften Zustand.

Dies teilte der Regierungsrat schon im Juni dieses Jahres mit und kündigte entsprechende Bauarbeiten an. Am kommenden Montag, 15. Oktober, ist dafür der Startschuss. Voraussichtlich dauern die Bauarbeiten bis September 2019, und es ist klar, dass sie bis dahin diverse Verkehrseinschränkungen zur Folge haben.

Sicherheit für alle erhöhen

In einem ersten Schritt baut das kantonale Tiefbauamt die Kreuzung Schaffhauser-, Schützenmatt- und Fangletenstrasse aus. Hauptsächlich geht es darum, die Sicherheit an der Kreuzung zu erhöhen: Die Kreuzung erhält eine Lichtsignalanlage sowie Mittelinseln und einen Velostreifen. Im Verlauf der Arbeiten wird ausserdem die Fahrbahn instand gesetzt und die Strassenbeleuchtung sowie die Strassenentwässerung werden erneuert. Vorgängig werden ausserdem die Werkleitungen erneuert. Die Stadt Bülach ersetzt Teile der Wasserleitungen und der Abwasserkanalisation.

Auf die Verkehrsführung haben die umfangreichen Arbeiten allerdings nur mässigen Einfluss. Die Fangleten- und die Solistrasse sind während aller Bauetappen jeweils nur auf einer Spur befahrbar (die Solistrasse in Richtung Fangletenstrasse, die Fangletenstrasse in Richtung der Kreuzung, s. Karte). Alle anderen Strassen sind beidseitig befahrbar. Auch sind der Zugang zu den Liegenschaften sowie der Fussgängerweg während der ganzen Bauzeit gewährleistet. Auch die Buslinie 501, die zwischen Bahnhof Bülach und Bachenbülach über die Kantonsschule und den Soligänter verkehrt, kann die Strecke wie gewohnt bedienen.

Radweg Hardwald gesperrt

Velofahrer und -fahrerinnen können die Fangletenstrasse wie Autolenkende auf einer Bahn befahren, die Solistrasse ist für sie beidseitig offen. Indes muss der Radweg Hardwald gesperrt werden; er wird während der Bauzeit über die Solistrasse umgeleitet.

Wie das kantonale Tiefbauamt mitteilt, sind allein für die Deckbelagsarbeiten Vollsperrungen notwendig. Sie sind auf Juli und August kommenden Jahres geplant und würden einzelne Wochenenden betreffen. Darüber werde die Baudirektion jedoch rechtzeitig informieren.

Bülach bezahlt drei Millionen

Die öffentliche Auflage des Bauprojekts erfolgte gemäss Strassengesetz vom 17. November bis zum 18. Dezember 2017. Innerhalb der Auflagefrist gingen insgesamt fünf Einsprachen ein, die projektbezogene Begehren enthielten.

Der Regierungsrat hat im Juni informiert, dass er für das Strassenprojekt eine Ausgabe von insgesamt 6 Millionen Franken bewilligt habe. Der Stadt Bülach werden für den Ausbau der beiden Einmündungen insgesamt 2,901 Millionen Franken in Rechnung gestellt. Diesen Betrag hat der Bülacher Stadtrat bereits im Dezember 2017 als gebundene Ausgabe bewilligt.

Erstellt: 08.10.2018, 23:11 Uhr

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