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Strom und Wärme von der Kuh

Dieser Tage nimmt der Brüderhof in Dällikon seine neue, leistungsfähige Biogasanlage in Betrieb. Die Realisierung des Energie- und Düngerlieferanten hat Jahre gedauert.

Im Ballon der Agrogas Furttal AG in Dällikon wird das Biogas der neuen Anlage, welche diese Tage hochgefahren wird, gelagert. Dieses wird aus Kuhmist und diversen Pflanzenabfällen vom Brüderhof von Martina und Simon Knoepfel hergestellt.
Im Ballon der Agrogas Furttal AG in Dällikon wird das Biogas der neuen Anlage, welche diese Tage hochgefahren wird, gelagert. Dieses wird aus Kuhmist und diversen Pflanzenabfällen vom Brüderhof von Martina und Simon Knoepfel hergestellt.
Sibylle Meier

Die Eier legende Wollmilchsau ist auch im Jahr 2018 noch nicht erfunden. Wohl aber die Strom und Wärme produzierende Fleisch-Milch-Kuh. Auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Brüederhof in Dällikon lagern Berge aus Mist neben diversen Pflanzenabfällen, aus denen Energie hergestellt wird.

Und dies demnächst in einer nigelnagelneuen Biogas-Anlage. Über den flachen Feldern ist schon von Weitem ein weisser Ballon sichtbar, in dem das Biogas gelagert wird. Davor verschiedene runde Silos, von denen der grösste die Dimensionen eines Zirkuszelts aufweist. Die neue Anlage, die dieser Tage hochgefahren wird, soll dereinst bis zu 2,5 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren; das entspricht dem Verbrauch von 600 bis 800 Privathaushalten.

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