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Tour-de-Suisse-Tross im Unterländer Regenguss

Schweizer Radsportfans versammelten sich gestern quer durchs Unterland an den Strassenrändern. Der Regen während dieser dritten Tour-de-Suisse-Etappe bremste das Feld zwar etwas, tat aber der Volksfeststimmung am steilsten Anstieg in der Region keinen Abbruch.

Wohl des Regens wegen hielt sich das Zuschauerinteresse an der Tour de Suisse in Bülach in Grenzen.

«Ist das ein Töffrennen hier?», hört man sie scherzen, als eine ganze Motorradarmada angebraust kommt. Länger als erwartet harren die vielen Schaulustigen an diesem Montagmittag schon vor dem Berghof hoch über Rorbas aus.

Es giesst, doch das soll Bauer Walter Wyss nur recht sein: «Ich habe gestern geheuet, so kann ich heute mit gutem Gewissen freimachen.» Nicht alle Tage führt die Tour de Suisse direkt an seinem Hof vorbei. Nun stehen draussen Bänke und ein Tisch mit Getränken. Man bedient sich, ein «Kässeli» steht nebendran. Zudem brutzeln unter dem Vordach Würste auf einem Grill. Nur dumm, dass Simon Habegger, der die Idee dazu hatte und mit seiner Familie ebenfalls hier wohnt, nicht dabei sein kann. «Er konnte nicht freinehmen», sagt Wyss. So fiebert seine Frau mit den Kindern halt ohne ihn der Ankunft der Tour de Suisse entgegen.

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