Zum Hauptinhalt springen

Treberfest auch am neuen Ort ausverkauft

Am Samstag kamen rund 400 Personen zum Treberwurstessen der Rebberg-Genossenschaft Opfikon sowie der Köche der Glattchuchi. Der Anlass fand zum 15. Mal statt und liess niemanden hungrig zurück – zu lecker waren die Würste.

Ruth Hafner DackermanDie zuständigen Treberwurstköche waren Dominik Roos, Reto Gadient und Heinz Hafner (v. l.).
Ruth Hafner DackermanDie zuständigen Treberwurstköche waren Dominik Roos, Reto Gadient und Heinz Hafner (v. l.).
Madeleine Schoder

Auf dem Areal Hauächer bei den Familiengärten ist man am Samstagmittag schon seit mehreren Stunden am Einheizen. Aus den Kochkesseln verbreitet sich feiner Treberduft. In der 80 Grad heissen Maische, verfeinert mit Rotwein und Marc – einem Weinbrand aus Traubentrester aus dem Opfiker Rebberg –, ziehen die Treberwürste. 45 Minuten brauchen sie, bis sie aus dem Sud herausgezogen und den Gästen in Scheiben geschnitten auf Tellern serviert werden. Dominik Roos ist seit zehn Jahren einer der Köche der Glattchuchi. «Es ist schön, dass wir diesen Anlass der Opfiker Bevölkerung anbieten können. So wird die Tradition Rebberg, verbunden mit Würsten, gelebt.» Neben dem alten Militärkessel, in welchem die insgesamt 400 Würste in mehreren Etappen sieden, rührt Reto Gadient die Zwiebeln für das Mischgemüse um. Wenig später kommen Rüebli, Kartoffeln, Lauch, Kabis und Lorbeerblätter hinzu. Nach rund einer Stunde Garzeit präsentiert sich die Beilage zur Treberwurst appetitlich und farbenfroh. Tony Steiner, Alt-Stadtrat von Opfikon, steht neben den Kesseln und gibt spontan sein fachmännisches Urteil über die Qualität der Würste ab. «Einmal mehr exzellent und perfekt», sagt er und erzählt, dass in den Kesseln ursprünglich Wäsche gewaschen worden sei. Lina Morel aus Kloten doppelt nach. «Ich komme jedes Jahr ans Treberwurstessen. Diese alte Tradition kenne ich aus der Romandie, wo ich 20 Jahre lang gelebt habe.» Morel betont die Wichtigkeit der Qualität. Die Opfiker Würste stammen von der Metzgerei Arnold.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.