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Wie ein Türsteher entscheidet

Cheikh «Franky» Diba arbeitet als Türsteher für die Piranha Bar an der Langstrasse. Nacht für Nacht trifft er Entscheidungen, die handfeste Konsequenzen haben können. Am Zürcher Philosophie Festival spricht er über seine Erlebnisse im Nachtleben.

Einlass oder Rausschmiss: Cheikh Diba, von allen Franky genannt, bestimmt, wer in der Piranha Bar an der Zürcher Langstrasse feiern darf und wer nicht. Trotz Gewalt und absurder Szenen liebt der 47-Jährige seinen Job.
Einlass oder Rausschmiss: Cheikh Diba, von allen Franky genannt, bestimmt, wer in der Piranha Bar an der Zürcher Langstrasse feiern darf und wer nicht. Trotz Gewalt und absurder Szenen liebt der 47-Jährige seinen Job.
Colin Frei

Die Glastüre mit dem roten Rahmen geht auf. Cheikh Diba streckt den Kopf raus und strahlt über das ganze Gesicht. Die blaue Anzugjacke spannt sich über seine muskulösen Oberarme. Mit seinen riesigen Händen winkt er und bittet in die Piranha Bar an der Langstrasse in Zürich. Bevor er die Türe schliesst, blickt er auf den Sprung im Glas. «In der Silvesternacht hat jemand eine Bierflasche nach mir geworfen. Ich konnte mich zum Glück ducken», sagt er, als wäre es das Normalste auf der Welt.

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