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Unterländer Parteien ringen um zusätzlichen Sitz im Kantonsrat

Ab der neuen Legislatur werden 18 statt wie bisher 17 Kantonsräte den Bezirk Bülach vertreten. Der Sitzzuwachs stimmt die meisten Parteien optimistisch. Trotzdem wird es für mehrere schwierig werden.

18 Kantonsräte kommen ab der neuen Legislatur aus dem Bezirk Bülach.
18 Kantonsräte kommen ab der neuen Legislatur aus dem Bezirk Bülach.
Marc Dahinden

Am 24. März entscheidet sich, wer die nächsten vier Jahre die Politik des Kantons Zürich bestimmen wird. Für das Unterland war dies bis anhin zu einem grossen Teil die SVP, die 11 von 28 Sitzen im Kantonsrat innehatte. Dies könnte sich in der neuen Legislatur ändern. Mit der ehemaligen Höremer Gemeindepräsidentin Ursula Moor und dem Rafzer Erich Bollinger, die nicht mehr antreten, verliert die Partei im Bezirk Bülach zwei Zugpferde. Zwei Rücktritte bei sechs Bisherigen entspreche einer gesunden Fluktuation, sagt SVP-Bezirkspräsident Matthias Hauser, der selber auf dem ersten Platz kandidiert. Obwohl seine Partei bei den Gemeinderatswahlen letztes Jahr Anteile verloren hat, gibt sich der Hüntwanger zuversichtlich: «Wir konnten ausserordentlich viele erfahrene Gemeindepolitiker und Gewerbetreibende gewinnen.» Viele davon sind zudem erstaunlich jung.

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