Unwetter

Unwetter richtete im Unterland nur geringen Schaden an

Blitze, Starkregen und Sturmböen. In der Nacht auf Freitag zogen heftige Gewitter über die Bezirke Bülach und Dielsdorf. Glücklicherweise kam es dabei nur zu kleineren Schäden. Die Feuerwehr Regensdorf rückte zweimal aus und das Zürich Openair musste unterbrochen werden.

Die Feuerwehr Regensdorf musste die Wehntalerstrasse von Kies und Schlamm befreien.

Die Feuerwehr Regensdorf musste die Wehntalerstrasse von Kies und Schlamm befreien. Bild: PD

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Am Donnerstagabend um zirka 23 Uhr drohte die Welt über dem Unterland unterzugehen. Es blitzte pausenlos, windete und regnete stark. Erinnerungen an das verheerende Unwetter vom 31. Mai wurden wach. Damals traf es das Wehntal am schlimmsten. Feuerwehrkommandant Patrice Gosteli gab gestern aber Entwarnung: «Es hat vereinzelt ein wenig Dreck auf die Strassen gespült. Wir mussten aber nicht ausrücken.»Anders die Feuerwehr Regensdorf. Sie stand in der Nacht auf Freitag zweimal im Einsatz. Kommandant Erik Meier sagt: «Die neue Fussgängerunterführung beim Gut Katzensee war mit Wasser und Schlamm gefüllt.» Die darüberliegende Wehntalerstrasse war ebenfalls durch Kies und Schlamm verunreinigt.» Zusammen mit dem Tiefbauamt des Kantons Zürich hat die Feuerwehr die Strasse und die Unterführung gereinigt. Im Bereich Altburg stürzte zudem ein Baum um. «Wir mussten diesen von der Strasse und von einem Privatgrundstück wegräumen.»

Der Gubristtunnel stand zwischenzeitlich unter Wasser. Dieses lief aber von selbst wieder ab. Unfälle gab es keine.

Kendrick Lamar musste früher von der Bühne gehen

Das Unwetter hatte auch Auswirkungen auf das Programm am Zürich Openair. Headliner Kendrick Lamar musste seinen Gig 10 Minuten früher beenden als geplant. Auf dem Festivalgelände schüttete es wie aus Kübeln, sodass die Besucher Zuflucht bei den Zeltbühnen suchten.

Die ausgetrocknete Wiese konnte das Wasser nicht aufsaugen, weshalb zentimetertiefe Pfützen entstanden. Ruedi Lienberger, der Pächter des Areals, pumpte gestern das verbleibende Wasser vom Boden ab. «Der Wiese tut das Wasser gut, aber sie bräuchte einen Tag, bis sie wieder trocken ist», sagt er.

Am Flughafen kamen die Flugbewegungen kurz vor Betriebsschluss vorübergehend zum Erliegen. Aus diesem Grund starteten sechs Flieger nach 23.30 Uhr.

Fünf weitere Gemeinden heben das Feuerverbot auf

Augrund der Niederschläge in den vergangenen Tagen hat Opfikon das Feuerverbot auf dem Stadtgebiet augehoben. Dasselbe gilt für die Gemeinden Kloten, Dietlikon und Dänikon. Der Nürensdorfer Gemeinderat hat das Verbot bereits am Mittwoch aufgehoben. Das kantonale Feuerverbot in Wäldern und in Waldesnähe bleibt weiterhin bestehen. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 24.08.2018, 16:38 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zuonline.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 854 82 14. Mehr...

Newsletter

Die Woche in der Region.

Endlich Zeit zum Lesen! Jeden Freitagmorgen Leseempfehlungen fürs Wochenende. Den neuen Newsletter jetzt abonnieren!

Kommentare

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Den Zürcher Unterländer digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 24.- pro Monat.
Jetzt abonnieren!