Hüntwangen

Vandalen versprayen WC-Häuschen

Das erst kürzlich erbaute Toiletten-Häuschen beim Amphitheater Hüntwangen wurde verunstaltet.

Das erst vor drei Jahren erbaute Toilettenhäuschen wurde durch Sprayereien verunstaltet.

Das erst vor drei Jahren erbaute Toilettenhäuschen wurde durch Sprayereien verunstaltet. Bild: Johanna Bossart

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Der Vorstand des Vereins Amphitheater Hüntwangen ist verärgert. Am Wochenende haben Vandalen auf dem Gelände des Amphitheaters ihr Unwesen getrieben. Das Resultat: Das Toilettenhäuschen, welches erst vor drei Jahren erbaut wurde, wurde mit Sprayereien eingedeckt. Auf zwei Seiten des Häuschens wurden Fassaden und Türen grossflächig mit Schriftzügen in grauer und gelber Farbe verunziert.

«Wann genau es passiert ist, wissen wir nicht», sagt Vorstandsmitglied Manuel Frei, der zudem Gemeindeschreiber von Hüntwangen ist. Es müsse aber im Verlauf des Wochenendes passiert sein. «Wir können auch noch nicht sagen, wie hoch der entstandene Schaden ist.» Das gelte es nun zunächst abzuklären. Glücklicherweise habe man aber beim Bau des Häuschens auch einen sogenannten Graffitischutz anbringen lassen. Dadurch dürften sich die Schmierereien etwas leichter entfernen lassen. «Es geht auch weniger um den Schaden an sich. Aber solche Aktionen sind einfach respektlos, verursachen viel Aufwand und kosten Nerven.»

Schmierereien auch beim Bahnhof

Deshalb lässt der Verein den Vandalenakt auch nicht einfach auf sich sitzen. Auf Facebook bietet der Verein darum, sachdienliche Hinweise zu melden. «Zudem haben wir bei der Polizei eine Anzeige gegen unbekannt eingereicht», sagt Frei weiter. Frei hat zudem auch im Namen der Gemeinde eine Anzeige gegen unbekannt eingereicht. Nicht wegen den Sprayereien am Toilettenhäuschen des Amphitheaters, sondern weil auch Sprayereien in derselben gelben Farbe am Bahnhof Hüntwangen-Wil entdeckt worden sind, die wahrscheinlich ebenfalls dieses Wochenende verursacht worden sind.

Konkrete Massnahmen gegen allfällige weitere Vandalenakte plant der Verein indes noch nicht. «Bisher ist eigentlich mit Ausnahme dieser Sprayereien nie etwas passiert, wenn man einmal von ein paar zerbrochenen Flaschen absieht», sagt Frei. Und eine Überwachungskamera zu installieren sei von der rechtlichen Situation her schwierig umzusetzen. «Sicher werden wir nach dem Abwaschen der Farbe aber dafür sorgen, dass der Graffitischutz intakt ist.»

Erstellt: 16.09.2019, 17:14 Uhr

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