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Verheerende Schweinepest kommt näher

Die Afrikanische Schweinepest nähert sich von Osten her der deutschen Grenze. Auch im Kanton Zürich und in der Region ist man in Alarmbereitschaft.

Hausschweine in Freilandhaltung auf einer Wiese des Unternehmens «Mein Schwein».
Hausschweine in Freilandhaltung auf einer Wiese des Unternehmens «Mein Schwein».
PD

«Die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) stellt für Deutschland eine grosse Gefahr dar»: Das hat der deutsche Agrarminister Christian Schmidt am Montag an einem Krisengipfel in Berlin gesagt. Noch gibt es im nördlichen Nachbarland keinen nachgewiesenen Fall der hochansteckenden Virusinfektion bei Haus- und Wildschweinen, die sich von Osteuropa immer rascher Richtung Westen ausbreitet. «Sollte sie in Deutschland ankommen, drohen Milliardenschäden», schrieb das deutsche Handelsblatt am Sonntag. Auch die Schweiz und der Kanton Zürich bereiten sich auf das Schlimmste vor. «Im Moment ist das Wichtigste, die Einschleppung der ASP in die Schweiz zu verhindern», sagt Mona Neidhart vom kantonalen Veterinäramt. Dafür seien breite Kreise anzusprechen. So etwa Schweinehalter, Jäger, Saisonarbeiter oder Reisende, die sich in Ländern aufhalten oder aufgehalten haben, die von der ASP betroffen sind. Die Schweinehalter im Kanton Zürich werden laut Neidhart direkt angeschrieben.

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