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Verschmutzte Quelle sorgt für trockene Dorfbrunnen

Wegen Fäkalbakterien im Wasser mussten die Gerlisberger Brunnen stillgelegt werden. Künftig soll an den Steintrögen im Klotener Weiler mehrheitlich See- statt Quellwasser sprudeln.

An keinem der drei Gerlisberger Dorfbrunnen fliesst derzeit Wasser. Die Zuleitung von einer nahen Quelle musste unterbrochen werden, nachdem bei einer Routinekontrolle Kolibakterien festgestellt wurden.
An keinem der drei Gerlisberger Dorfbrunnen fliesst derzeit Wasser. Die Zuleitung von einer nahen Quelle musste unterbrochen werden, nachdem bei einer Routinekontrolle Kolibakterien festgestellt wurden.
Sibylle Meier

An den sogenannten Laufbrunnen von Gerlisberg läuft seit einigen Tagen kein Wasser mehr. Schuld am Wasserstopp an den drei altehrwürdigen Steintrögen ist das Unwetter vom vergangenen Monat. Im Mai hatte es dermassen geschüttet, dass hoch über Kloten zwischen den Weilern Gerlisberg und Bänikon eine Quellfassung verschmutzt wurde. Diese versorgte die Brunnen des beschaulichen Weilers bislang mit frischem Wasser. Doch nun musste die Stadtverwaltung einschreiten und die Zufuhr des Quellwassers kurzerhand abdrehen. Das ist einer aktuellen Mitteilung der Stadt zu entnehmen, die gestern veröffentlicht wurde. Die Behörden haben die betroffenen Brunnen «wegen der höheren Keimbildung» vorübergehend stilllegen müssen, heisst es zur eigentlichen Ursache. Man habe nach einer Routinekontrolle der Wasserqualität sofort reagieren müssen, bestätigt die Stadtverwaltung auf Anfrage. Betroffen seien jedoch nur die drei Brunnen, nicht aber die allgemeine Wasserversorgung der Haushalte.

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