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Vetropack wählt Cornazzum VR-Präsidenten

An der Generalversammlung der Vetropack Holding AG wurden die Rochaden an der Konzernspitze und im Verwaltungsrat offiziell ­abgeschlossen. Claude R. Cornaz wurde­ als neuer Verwaltungsratspräsident gewählt.

Vetropack produziert seit 1911 Glasverpackungen.
Vetropack produziert seit 1911 Glasverpackungen.
Keystone

An der gestrigen Generalversammlung der Vetropack Holding AG wurden die Rochaden an der Konzernspitze und im Verwaltungsrat offiziell ­abgeschlossen. Claude R. Cornaz wurde­ als neuer Verwaltungsratspräsident gewählt. Er folgt auf Hans R. ­Rüegg, der seit 1993 Mitglied des Verwaltungsrats der Vetro­pack Holding AG ist und seit 2005 deren Verwaltungs­ratspräsident.

Sein Rücktritt erfolgte altershalber. Die Generalversammlung hat gestern Claude R. Cor­naz wieder zum Mitglied des Verwaltungsrats gewählt und gleichzeitig als dessen Präsident bestimmt. Cornaz war von 2000 bis 2017 CEO und Delegierter des Verwaltungsrats der Vetropack-Gruppe. Bereits per 1. Januar dieses Jahres war Johann Reiter, der frühere Leiter des Geschäftsbereichs Schweiz/Österreich, zum neuen CEO der Vetropack-Gruppe ernannt worden.

Von St-Prex über Bülach in die weite Welt

Vetropack produziert seit 1911 Glasverpackungen, gegründet als die Verrerie S.A. im waadtländischen St-Prex, wo auch heute noch produziert wird. 1917 übernahm die Verrerie S.A. die Aktienmehrheit der im Jahr 1891 gegründeten Glas­hütte Bülach AG. Für die bis dahin im Markt selbstständig agierenden drei Glas­werke St-Prex, Bülach und Wauwil wird 1966 die Vetro­pack AG mit Sitz in Bülach als zen­trale Verkaufs- und Management­gesellschaft gegründet. Nur wenig später, 1969 erfolgte die Gründung der Vetro­pack Holding AG. Ende Feb­ruar 2002 wurde die Produktion in der Glashütte Bülach eingestellt.

Die Vetropack-Gruppe zählt zu den führenden europäischen Herstellern von Verpackungsglas. Sie beschäftigt über 3000 Mitarbeitende und betreibt acht Glaswerke in der Schweiz, in Österreich, Tschechien, Kroatien, in der Slowakei, in der Ukraine und in Italien. In den Glashütten stehen 18 Schmelzwannen mit einer Produktionskapazität von täglich 4000 Tonnen Glas.

(red)

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