Flughafen

Warten auf dem stylischen Nachkriegselefanten

Die Swiss hat dem Warten im Terminal 1 ihren Designstempel aufgedrückt.

Der kleine «Eames Elephant» fügt sich optisch fast schon unauffällig in den in hellem Holz gehaltenen Wartebereich ein.

Der kleine «Eames Elephant» fügt sich optisch fast schon unauffällig in den in hellem Holz gehaltenen Wartebereich ein. Bild: Paco Carrascosa

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Wann soll ein Fluggast spätestens am Flughafen sein? Die meisten Empfehlungen, die man liest, lauten auf «2 oder 3 Stunden vor Abflug» – Lieber auf der sicheren Seite sein. Sicher ist damit auch: Fliegen hat nicht selten mit Warten zu tun. Die Swiss hat jüngst mehrere Millionen Franken investiert, um das Warten und das Einchecken im Check-In-Bereich des Terminals 1 annehmlicher zu gestalten. Dazu gehören eigens neu eingerichtete Wartezonen am Nord- und Südportal des Terminals, die es allen Reisenden erlauben, sich noch vor der Sicherheitskontrolle in bequemen, in der Schweiz gefertigten Sesseln niederzulassen.

Ein spezieller Blickfang innerhalb der «Waiting Area» stellt ein kleines Elefäntchen aus Rosenholz dar, auf dem die Kinder herumklettern können. Die ansprechende Ästhetik dieses tierischen Möbels kommt nicht von ungefähr: Entworfen hat es das US-Designerpaar Charles und Ray Eames, das ab den 1940er-Jahren das Nachkriegsdesign Amerikas massgeblich mitgeprägt hatte. Ein früher Entwurf des «Eames Elephant», dass Eames seiner Tochter verschenkt hatte, schaffte es um 1946 sogar für eine Ausstellung ins Museum of Modern Art in New York. In Kloten ist der Elefant übrigens fest mit dem Boden verschraubt – wohl auch damit er nicht geklaut wird. Denn so ein Nachkriegs-Designerelefant ist nicht eben billig: Für das Modell in Holzausführung sind gemäss dem Basler Designhandelunternehmen Vitra gut 1400 Franken fällig.

Einchecken im Séparée

Des weiteren hat die Swiss sämtliche Check-In-Schalter und das zentral platzierte Ticket-Office mit Eichenholz und kubischen Lampen neu gestaltet, stets eng angelehnt ans Corporate Design der Airline. Zu den Anpassungen gehört auch die Modernisierung der Check-in-Lounge, die den Gästen der First Class und den Mitgliedern des HON-Circles, also der obersten Stufe des Vielfliegerprogramms der Star Alliance (ab 600000 Meilen in 2 Jahren), vorbehalten bleibt. Der räumlich von der Check-In-Halle abgetrennte kleine Loungebereich soll den Premiumgästen einen exklusiven Check-in-Service mit viel Privatsphäre bieten, verspricht Swiss.

Erstellt: 06.02.2019, 17:11 Uhr

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