Zum Hauptinhalt springen

Was tun, wenn sich jemand umbringen will?

Depressionen, Suizidgefahr, Panikattacken: Der Umgang mit Personen, die unter psychischen Problemen leiden, ist nicht einfach. Ein Nothelferkurs soll das ändern.

Unbehandelt führen psychische Krankheiten oft zur Isolation der Betroffenen von ihrem Umfeld.
Unbehandelt führen psychische Krankheiten oft zur Isolation der Betroffenen von ihrem Umfeld.
Keystone

Eine Person liegt ohnmächtig am Strassenrand. Sie atmet zwar, bewegt sich aber nicht. Wer einmal einen Nothelferkurs besucht hat, weiss bei körperlichen Verletzungen meistens, was zu tun ist. Herzkompressionen, Druckverbände und Lagerungen gehören zum Standardwissen.

Wie verhält man sich jedoch in psychiatrischen Notfällen? Wie hilft man einer Person, die unter akuter Suizidgefahr steht? Sobald es um die Psyche geht, sind viele plötzlich überfordert. «Viele Menschen wissen nur sehr wenig über psychische Krankheiten, vor allem, wenn es um Notfallsituationen geht», sagt Gaby Beer. Die psychosoziale Beraterin aus Bülach ist auch Instruktorin für Erste Hilfe Kurse für psychische Gesundheit. Die sogenannten Ensa-Kurse sollen Menschen helfen, mit kritischen Situationen klar zu kommen und das Thema psychische Gesundheit zu entstigmatisieren. In Bülach fängt am 27. November der erste vierteilige Kurs an.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.