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Waschmaschinen per Traktor oder Pferd

Mit fahrbaren Waschküchen erleichterte der Rümlanger Johannes Schlatter Mitte des vergangenen Jahrhunderts den Landfrauen im Unterland den Waschtag. Später entwickelte er eigene Waschmaschinen.

Eine Waschmaschine und eine Schleuder gehörten zu Johannes Schlatters mobilen Waschküchen.
Eine Waschmaschine und eine Schleuder gehörten zu Johannes Schlatters mobilen Waschküchen.
pd

«Waschwagen-Schlatter» habe man ihren Vater bisweilen genannt, erinnert sich die zweitälteste Schlatter-Tochter Arlene Peter. Denn mit fahrbaren Waschküchen hat sich der findige Rümlanger Johannes Schlatter während der Kriegsjahre im ganzen Unterland einen Namen gemacht. «Damals war Rümlang ein Bauerndorf, und meinem Vater blieb nicht verborgen, dass viele Landfrauen noch keine Waschmaschinen kannten und die Wäsche oft auf mühsame Art und Weise waschen mussten», berichtet Arlene Peter. So entwickelte der umtriebige Mechaniker in seiner Freizeit eine Idee, wie dieser Notstand zu beheben sei – nämlich mit fahrbaren Waschküchen, die mit Pferd oder Traktor von Hof zu Hof gezogen wurden.

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