Regensdorf

«Watt ä Fäscht»

29 aktive Vereine, treue Sponsoren und ein kreatives OK-Team stellen zurzeit das Watterfäscht auf die Beine. Die Organisatoren können mit einem Budget von 300000 Franken aus dem vollen schöpfen.

Pascal Langmeier und Jörn Eriksen (links) testen die speziellen Gläser, welche beim Fest zum Einsatz kommen werden.

Pascal Langmeier und Jörn Eriksen (links) testen die speziellen Gläser, welche beim Fest zum Einsatz kommen werden. Bild: Beatrix Bächtold

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In wenigen Wochen ist es endlich wieder soweit: Dann herrscht im Regensdorfer Ortsteil Watt während drei Tagen Ausnahmezustand. Alt und Jung werden an jenem Wochenende auf den Beinen sein, die Hauptstrasse wird gesperrt bleiben und die gute Laune wird regieren. Um alle vier Jahre ein solches Megaspektakel auf die Beine zu stellen, braucht es aktive Vereine, treue Sponsoren und bahnbrechende Ideen.

Der neuste Streich der Organisatoren ist das «Slow Drink Festival Watt». Gestützt von den ideenreichen Watter Weinbauern bietet dieser Event eine Plattform für gut ein Dutzend lokale Wein-, Bier- und Cider-Produzenten. Getränke, die mit Sorgfalt, Qualität und Liebe in der Region hergestellt worden sind, werden von Menschen aus der Region mit Sinn für Genuss konsumiert. «Das Prinzip ist genial», sagt Jörn Eriksen, der im Organisationskomitee dem Ressort Festwirtschaften vorsteht. «Mit ihren persönlichen Gläsern und Jetons ausgerüstet degustieren sich die Gäste in einer Halle durch die lokale Getränkevielfalt», erklärt Eriksen das Prinzip des «Slow Drink Festival Watt».

Jörn Eriksen, der im Organisationskomitee dem Ressort Festwirtschaften vorsteht. «Mit ihren persönlichen Gläsern und Jetons ausgerüstet degustieren sich die Gäste in einer Halle durch die lokale Getränkevielfalt.»Jörn Eriksen

Weil «Slow Drink» auch Nachhaltigkeit bedeute, werde jedes Glas mehrfach benutzt. «Am Ende können es die Gäste selber abwaschen und als Andenken behalten.» Musikalische Live-Acts runden das «Slow Drink Festival Watt» ab. So spielen zum Beispiel am Freitag die Brüder Ferns, am Samstag die Band «The Cavers» und John Lyons. Am Sonntag lässt die Band PULZ den Puls der Besucherinnen und Besucher ansteigen. An der Bar legt DJ Lazibus auf. In der Geniesserzone gibt es Hamburger und Chässchnitten.

Wer ein wenig stärekern Alkohol mag, kann sich mit einem «Watt ä Shot»-Glas zum Umhängen auf einen Postenlauf zwischen den einzelnen Festbeizen begeben und die speziellen Shot-Kreationen probieren. Ein Plan sorgt dafür, dass man sich nicht verirrt und auf keinen Fall einen Shot verpasst. Für Jörn Eriksen ist klar: «Das gibt ein Riesengaudi!».

«Watt ä Vereinspower»

29 aktive Vereine und damit 29 Festbeizen bilden die Basis des grössten Dorffests im Unterland. Unterschlupf finden diese in liebevoll dekorierten Garagen und Scheunen. «Gemäss unserem Leitbild soll sich unser Fest nicht in einer öden, weissen Zeltstadt wiederspiegeln, sondern ein aktives, lebendiges Dorf repräsentieren, in welchem gute Laune, gute Ideen und coole Leute immer einen Platz finden», sagt Eriksen.

Zusätzlich bietet auch jeder der eine Festbeiz führt, auch eine Attraktion an. Unterhaltsam, sportlich, musikalisch - ganz wie es in den Möglichkeiten des jeweiligen Vereins liegt.

«Watt ä Budget»

Das «Fest aller Feste» kann sich mit einem Budget von 300000 Franken hochkarätige musikalische Acts leisten. Wie hochkarätig, lässt sich an der Tatsache erkennen, dass man den Namen des diesjährigen Überraschungsgastes zu jetzigen Zeitpunkt nicht einmal aussprechen darf. «Geheim», sagen Jörn Eriksen und Pascal Langmeier wie aus einem Mund. Langmeier betreut im Organisationskomitee das Ressort Sponsoring. «Er ist der Mann mit den guten Schuhen, der alle unsere Sponsoren abklappert», witzelt Eriksen.

«Unser Fest hat seit Jahren wahnsinnig treue Sponsoren, denen die Region am Herzen liegt», führt Langmeier aus. Einerseits sind das Unternehmen, die Naturalien, Bares oder Dienstleistungen spenden. Aber auch Privatpersonen zücken das Portemonnaie. Er sagt: «Wir wissen, dass das alles nicht selbstverständlich ist. Dieses unkomplizierte, herzliche Wohlwollen ist einfach grandios.»

Erstellt: 17.07.2019, 14:53 Uhr

Am Wochenende von Freitag, 6. September, 19 Uhr, bis Sonntag, 8. September, 18 Uhr, steigt in und um Watt das Watterfäscht. Informationen findet man im Internet auf www.watterfaescht.ch.

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