Bülach

Wenn das Klassenzimmer zum Festsaal wird

Die Schule Allmend hat ein kunterbuntes Fest für Eltern und Schüler gefeiert.

Der Gummistiefelwurf im Klassenzimmer erfreute sich grosser Beliebtheit.

Der Gummistiefelwurf im Klassenzimmer erfreute sich grosser Beliebtheit. Bild: Sibylle Meier

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Kurz vor fünf Uhr am Nachmittag warten die ersten Schülerinnen und Schüler am Freitag schon voller Vorfreude auf «ihr» Schulhausfest, welches alle zwei Jahre stattfindet. Viele Kinder sind richtiggehend herausgeputzt und tragen ihre schönsten Kleider. Schliesslich wartet die Kinder-Disco als Höhepunkt des Abends auf sie. Das Fest wird mit einem speziell für diesen Anlass kreierten Tanz eröffnet.

Co-Schulleiterin Barbara Landolt freut sich über die vielen Besucher und wünscht Kindern und Erwachsenen viel Spass. «Nur dank des grossen Engagements der Lehrpersonen, des Hort-Teams und der Elternmitwirkung kann so ein grosses Fest auf die Beine gestellt werden.»

Haare färben ist beliebt

Nun gilt es, nach Lust und Laune die einzelnen Angebote zu besuchen. Im Hort dürfen unterschiedliche Buttons hergestellt werden, im Kindergarten werden Märchen erzählt, und in der oberen Turnhalle dürfen sich die Kinder auf der riesigen Hüpfmatte so richtig austoben. Die längste Schlange entsteht beim Posten «Haare färben». Buben und Mädchen wünschen sich modische Strähnen in Blau, Grün und Pink. Beim Fotoshooting darf man verschiedene Utensilien aus der grossen Kleidertruhe auswählen und mit Stolz das eigene Foto betrachten.

Noch ein Tattoo beim «Body-Painting», bevor sich beim Schoggispiel alles um die Glückszahl 6 dreht. Viel Glück braucht man auch im Casino, um bei Kartenspiel und Roulette möglichst viele Sugus zu ergattern. Beim Gummistiefelwerfen haben alle Kinder Aussicht auf Erfolg. Hier locken Smarties als Belohnung. Bereits die allerkleinsten Händchen grabschen in der Schale nach den bunten Süssigkeiten.

«Ich habe zwar immer verloren, aber es hat trotzdem Spass gemacht.»Matyas (11)

Der elfjährige Matyas hat seine Haare pink gefärbt und schwärmt vom Casino. «Ich habe zwar immer verloren, aber es hat trotzdem Spass gemacht.» Er ist heute Abend mit Kollege Paulo unterwegs. «Mir hat das Hüpfen auf dem Blasio besonders gut gefallen, aber auch das Fotoshooting», sagt Paulo und zeigt voller Stolz auf sein Tattoo. Ema gefällt das Gummistiefelwerfen. «Ich habe gleich zweimal getroffen.» Aber auch vom Casino ist sie begeistert: «Ganz cool.» Nun zieht sie mit Kollegin Riana weiter von Posten zu Posten.

Ziel ist die Integration

Unterdessen sitzen die Gäste im Freien zusammen. Die Tische sind liebevoll mit Muscheln, Steinen und bunten Schiffchen dekoriert. Neben Hotdogs, Würsten vom Grill und Chnoblibrot stehen von Eltern selbst gebackene Kuchen im Angebot. Nun bleibt Zeit für viele Gespräche in den unterschiedlichsten Sprachen. Das Ziel des Festes – der Integrationsgedanke – scheint erfüllt zu sein.

Erstellt: 17.06.2019, 11:23 Uhr

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