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Wie der Männerchor zu seinem eigenen Wein kam

Seit 1963 kümmern sich Mitglieder des Männerchors Otelfingen um einen Rebberg, der im Besitz der Gemeinde ist, und produzieren daraus den «Männerchörler». Doch die Tage des eigenen Tropfens sind gezählt. Der Verein hat den Pachtvertrag per Ende Jahr gekündigt.

Die beiden Sänger René Gassmann und Hans Günter sowie Gemeinderat Urs Scheidegger (von links) hoffen, dass der Rebberg in Zukunft mit dem gleichen Herzblut weitergepflegt wird.
Die beiden Sänger René Gassmann und Hans Günter sowie Gemeinderat Urs Scheidegger (von links) hoffen, dass der Rebberg in Zukunft mit dem gleichen Herzblut weitergepflegt wird.
Paco Carrascosa

Gesangsproben und die Reben pflegen – das gehört in Otelfingen einfach zusammen. So ist in der aus dem Jahr 1988 stammenden Festschrift zum 25-Jahr-Jubiläum des Rebbaus zu lesen, dass an den Gesangsproben Aufforderungen wie «Am Samstag ab 9 Uhr antreten zum Auslauben», «Nächsten Montag Reben hacken» oder «Bereithalten mit Kind und Kegel zum Wümmet!» keine Seltenheit waren. «Diese für einen Sängerverein nicht alltäglichen Aufrufe gehören zum normalen Ablauf unseres Vereinsjahres», steht weiter in der Festschrift geschrieben.

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