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Wieder zu Null, diesmal mit fünf Toren

Der EHC Kloten hat gegen die GCK Lions auch im dritten Aufeinandertreffen beider Teams in der laufenden Eishockey-Saison kein einziges Goal kassiert.

Herr der Lage: Klotens Verteidiger Nicholas Steiner (rechts) im Duell mit GCK-Lions-Center Dominik Hardmeier.
Herr der Lage: Klotens Verteidiger Nicholas Steiner (rechts) im Duell mit GCK-Lions-Center Dominik Hardmeier.
Christian Merz

In den ersten 120 Minuten der Duelle mit den GCK Lions in der laufenden Swiss-League-Saison hatte der EHC Kloten gerade mal zwei Tore erzielt. Die hatten – in Kombination mit der Leistung von Goalie Dominic Nyffeler – dennoch gereicht, um sechs Punkte zu holen. Diesmal lief (fast) alles anders: Nach 20 Minuten hatte Kloten bereits fünf Goals gegen das Farmteam der ZSC Lions erzielt, in dem mit Simic und Hinterkircher immerhin zwei Stürmer mitspielten, die schon in der National League Einsätze vorweisen können.

Ganz genau zehn Minuten benötigte Kloten für die fünf Treffer. «Der Anfang war nicht so gut», befand Trainer Per Hanberg, «aber dann gab es sogar einige ganz schöne Goals.» Im Gegensatz zu den ersten zwei Partien fand Kloten plötzlich Raum vor und Wege zum gegnerischen Tor. Der aufgerückte Verteidiger Tim Grossniklaus konnte sich nach einem schönen Rückpass von Dominic Forget die Ecke aussuchen – 1:0. Dann spielten Marc Marchon und Forget einen Doppelpass, Marchon, der Hattrick-Schütze vor eineinhalb Wochen gegen Ajoie, war alleine vor dem Goalie. Beim 3:0 lenkte Steve Kellenberger einen Schuss von Edson Harlacher ab, beim 4:0 war Fabian Sutter alleine vor dem GCK-Goalie, und beim 5:0 eroberten die Klotener ein weiteres Mal die Scheibe in des Gegners Zone. Dieses Mal hiess der Schütze Érich Faille.

Gute Rückkehrer

Nicht weniger als zwölf Spieler holten sich Skorerpunkte. Forget und Marchon je zwei. Zu denen, die Anteile an den Torschüssen hatten, gehörten auch Captain Kellenberger und Marco Lehmann. Kellenberger hatte wegen einer Beinverletzung zehn Partien aussetzen müssen, Lehmann hatte am 2. November gegen Olten einen Fingerbruch erlitten. Er fehlte neun Spiele. Sein Tempo machte die Linie mit Faille wieder gefährlicher. «Es ist gut, dass beide wieder ein Spiel in die Beine bekamen», sagte Hanberg. Die beste Formation war die mit Center Dominic Forget (mit Marchon und Truttmann). Marchon trübte seine starke Leistung mit ein, zwei unnötigen Fouls ab dem zweiten Drittel.

Aus 13 Schüssen hatte Kloten 5 Tore gemacht, das ist Beleg einer höchst eindrücklichen Effizienz. Dass die GCK Lions, die im Startdrittel nur gerade vier Torschüsse produzierten, dann im Mittelabschnitt öfters aufs Klotener Tor schossen als umgekehrt, sagt vor allem eines aus: «Schade, haben wir unser Spiel nicht ganz durchgezogen», umschrieb Hanberg das Nachlassen. «Mich stört nicht, dass wir nicht mehr Goals geschossen haben. Aber wir hätten besser spielen können.» Und ein bisschen cleverer, kann man hinzufügen. Auch Füglister holte so eine Strafe der Marke «unnötig» ab.

Nyffelers achter Shutout

In fünf Unterzahlspielen immerhin bewies Kloten, mit einem Mann weniger äusserst gefestigt zu sein. Denn der Gegner hat laut Statistik immerhin das beste Powerplay der gesamten Liga. Allerdings fehlte den GCK Lions diesmal mit Victor Backman der Denker und Lenker in diesen Spezialsituationen.

Dennoch erspielten sich die «Junglöwen», die mit dem Car der ZSC Lions angereist waren, die eine oder andere Chance. Goalie Dominic Nyffeler musste für seinen dritten Shutout im dritten Saisonspiel gegen dieses Team doch noch einiges leisten. Über die ganze Saison gesehen hat er bereits zum achten Mal kein Gegentor erhalten. 1,78 beträgt nun die Anzahl Treffer, die Kloten pro Match zuliess. Der nächste Gegner heisst am Freitag Winterthur.

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