Videoserie «Badis im Test»

«Wir profitieren auch von Regenwetter»

Das Water World in Wallisellen bietet den Gästen einige Adrenalinkicks.

Rutschbahn, Sprungturm, 50-Meter-Schwimmbecken: Im Freibad Water World in Wallisellen konnte sich Redaktor Flavio Zwahlen ganz schön austoben.
Video: Michael Caplazi

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Der Sommer bekundet in diesem Jahr einige Startschwierigkeiten. Auf vereinzelte Hitzetage folgt jeweils regnerisches und stürmisches Wetter. Deshalb überrascht es auch nicht, dass die Unterländer Badis auch schon vielversprechendere Saisonstarts zu verzeichnen hatten. Ein wenig besser sieht es in jenen Anlagen aus, wo es neben dem Freibad auch ein Hallenbad gibt. Dies trifft zum Beispiel auf das Water World in Wallisellen zu.

Thomas Reutener, Geschäftsführer der Sportanlagen AG Wallisellen, sagt: «Im Mai kamen 25200 Gäste zu uns. Das sind ein wenig mehr als im Jahr zuvor und 13 Prozent weniger als im Mai 2017.» Deshalb spreche er nicht von einem Fehlstart. «Wir profitieren jeweils auch von regnerischem und kaltem Wetter, da wir ein grosses Hallenbadangebot haben.» So seien am Sonntag, 5. Mai, als es sogar noch schneite, über 1600 Gäste ins Water World gekommen. «Was das Wetter betrifft, sind wir sehr unabhängig», sagt Reutener. Am schlechtesten seien schöne Tage, an denen es nicht allzu heiss werde. «Dann ist es zu warm, um ins Hallenbad und zu kalt, um ins Freibad zu gehen.»

Zahlreiche Attraktionen

Das Walliseller Freibad bietet den Gästen einige Attraktionen. So wurde die Rutschbahn pünktlich zum Saisonstart ersetzt und aufgewertet. Mit 40 Metern ist sie doppelt so lang wie die vorherige. Farblich wurde sie an die drei bereits bestehenden Rutschen im Hallenbad angepasst.

Dazu kommt ein Sprungturm mit je einem 1-Meter, 3-Meter und 5-Meter Brett. Die Schwimmerinnen und Schwimmer können zwischen 50 und 25 Meter langen Bahnen wählen. Für die ganz jungen Gäste gibt es ein abgegrenztes Planschbecken.

Die Temperatur des Wassers beträgt zurzeit 20 Grad. Das ist zwar noch sehr erfrischend, wird sich aber ändern, sobald die Sonne über längere Zeit scheint. Bademeisterin Susanne Lackner sagt: «Dank speziellen Folien im Becken, wird das Wasser relativ schnell erwärmt.»

Spezielle Pizzaöfen

Im Freibad gibt es mehrere Grillplätze. Wer sein Essen nicht selber zubereiten will, kann sich im Restaurant zum Beispiel eine Pizza bestellen. Diese wird in einem speziellen Ofen gebacken. «Unsere Pizzen schmecken so, als wären sie in einem Steinofen einer Pizzeria zubereitet worden», sagt Lackner.

Der Einzeleintritt kostet für Erwachsene 8,50 Franken. Jugendliche (16- bis 19-jährig) bezahlen 7,50 Franken und Kinder (6- bis 15-jährig) 5,50 Franken. Der Eintritt ist jeweils für das Hallen- und das Freibad gültig.

Im Unterland gibt es insgesamt 15 Badeanstalten. In den kommenden Wochen ist ZU-Redaktor Flavio Zwahlen unterwegs, um sie zu testen. Dabei präsentiert er die Garderoben, die Wasserbecken und die Attraktionen. Zudem probiert er in jedem Badi-Restaurant die Spezialität des Hauses.

Erstellt: 13.06.2019, 17:31 Uhr

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