Bachs

Zwei Kandidaten für einen Sitz

Zwei Kandidaten kämpfen um den freiwerdenden Sitz des zurückgetretenen Gemeinderates Markus Schnider.

Die Bachser wählen am Sonntag den Ersatzkandidaten für Markus Schnider (Symbolbild).

Die Bachser wählen am Sonntag den Ersatzkandidaten für Markus Schnider (Symbolbild). Bild: Keystone

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Am kommenden Sonntag wählen die Bachser den Ersatzkandidaten für Markus Schnider. Der Vorsteher des Ressorts Bau, Strassen und Energie ist Ende Mai von seinem Amt zurückgetreten. Geltend machte der 39-jährige selbständige Schreiner gesundheitliche Gründe. Gleich zwei Kandidaten gehen nun im Kampf um den leeren Sitz ins Rennen.

Eine Frau in den Gemeinderat

Zum einen ist dies Isabelle Baltisser. Die 47-Jährige dürfte einigen Bachsern bekannt sein. Schliesslich amtete sie bis 2014 acht Jahre lang in der Rechnungsprüfungskommission. «Ich möchte gerne etwas für Bachs tun. Das Dorf und seine Bewohner liegen mir am Herzen», erklärt die gelernte KV-Angestellte, die heute im landwirtschaftlichen Betrieb ihres Mannes mithilft, ihre Motivation für die Kandidatur. «Meine Kinder sind nun zwischen 14 und 18 Jahre alt. Daher habe ich nun auch wieder mehr Zeit für neue Aufgaben», ergänzt sie. In ihrer Freizeit leitet sie das Frauenturnen mit und engagiert sich im Helferkreis der Kirche bei den Pensionierten-Nachmittagen.

Konkrete Ziele und Anliegen, die sie als Gemeinderätin gerne umsetzen würde, hat Baltisser nicht. Sie sei zufrieden, wie die Dinge in Bachs laufen und fühle sich wohl in der Gemeinde. «Allerdings wäre eine Frau im Gemeinderat sicher eine gute Sache», ergänzt die Parteilose. Würde sie gewählt, wolle sie ihr bestes geben und den Gemeinderat untersützen.

Fusion im Zentrum

Baltissers Mitstreiter heisst Stefan Horváth. Der 55-Jährige ist Firmenkundenberater bei einer Schweizer Bank, verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. In Bachs lebt er seit bald sieben Jahren. Er sei in der Vergangenheit bereits verschiedentlich für die Übernahme eines Amtes angefragt worden . Nun wolle er sich zu Verfügung stellen.

Horváth betont, wie wichtig die freiwillige Mitarbeit der Büger in Behörden für das Schweizerische Milizsystem sei. Dies sei auch ein Teil seiner Motivation für die Kandidatur gewesen.

Auch Horváth ist parteilos, er bezeichnet sich aber selber als «gutbürgerlich». Behördenerfahrung habe er bereits als Kirchenpflegepräsident in seiner letzten Wohngemeinde Dübendorf gesammelt. Wie seine Mitbewerberin hat auch Horváth keine besonderen Anliegen oder Ziele die er als Gemeinderat verfolgen möchte.

Stattdessen erwähnt er die zentrale Bedeutung, welche die Zusammenschluss-Verhandlungen mit der Gemeinde Stadel für die restliche Amtszeit haben werden. Er selber wolle sich als Gemeinderat für einen «möglichst reibungslosen und geradlinigen Zusammenschluss» einsetzen. «Dies aber unter bestmöglicher Wahrung des eigentümlichen und schönen Charakters unserer Gemeinde», wie Horváth ergänzt, der auch Interesse für eine weitere Amtszeit in einer neuen Gemeinde Stadel-Bachs bekundet.

Erstellt: 20.09.2016, 15:47 Uhr

Stefan Horváth

Isabelle Baltisser

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