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Bundesrat im DilemmaB.1.1.7 verhindert Lockerungen der Corona-Massnahmen

Die Virus-Mutation ist ein unberechenbarer Gegner. Erst wenn die Infektionszahlen so tief sind, dass das Contact-Tracing funktioniert, kann es eine Öffnung geben.

Hätte es die Schweiz nur mit dem ursprünglichen Virus zu tun, könnte der Bundesrat den Forderungen nach Lockerungen wohl nachgeben, nicht aber mit Mutation B.1.1.7. Blick in einen geschlossenen Gastrobetrieb.
Hätte es die Schweiz nur mit dem ursprünglichen Virus zu tun, könnte der Bundesrat den Forderungen nach Lockerungen wohl nachgeben, nicht aber mit Mutation B.1.1.7. Blick in einen geschlossenen Gastrobetrieb.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Der Bundesrat befindet sich in einem Dilemma: Wir stehen heute weit besser da als noch im November, als an einem Tag fast 10’000 Neuinfektionen vermeldet wurden. Es stecken sich heute weit weniger Leute an als damals, es werden weniger in die Spitäler eingeliefert, und es liegen weniger Menschen auf den Intensivstationen. Und so steigt bereits wieder der Druck auf die Regierung, die Schutzmassnahmen zu lockern.

Hätte es die Schweiz nur mit dem ursprünglichen Virus zu tun, könnte der Bundesrat den Forderungen nach Lockerungen wohl nachgeben, nicht aber mit Mutation B.1.1.7. Er ist nicht nur ansteckender und breitet sich rasant aus, es gibt auch noch zu wenig gesicherte Informationen über ihn. Klar ist nur: Wir haben es mit einem härteren Gegner zu tun.

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