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Start in die Moto-GP-Saison ohne DominatorMarc Marquez und die Schonfrist für seine Gegner

Nur weil der Spanier die ganze letzte Saison verpasste, konnten sich seine Gegner austoben. Dass er zum Saisonstart immer noch fehlt, überrascht.

Lässt den Gegnern noch etwas Zeit: Moto-GP-Dominator Marc Marquez.
Lässt den Gegnern noch etwas Zeit: Moto-GP-Dominator Marc Marquez.
Foto: Michael Dodge (EPA)

Ist er dabei oder nicht? Es war die Frage, neben der Ungewissheit über den eigenen Formstand, welche die Moto-GP-Fahrer in den Tagen vor dem ersten Saisonrennen beschäftigte. Er, das ist Marc Marquez, der Dominator des letzten Jahrzehnts, der die Konkurrenz mit der explosiven Mischung aus technischem und taktischem Niveau, hochwertigem Material und einem Schuss Wahnsinn immer wieder zu Statisten degradiert hatte.

Der Spanier ist nach seinem Sturz im Startrennen der letzten Saison am 19. Juli auf dem Weg zurück und hatte zuletzt in Portimao und Barcelona Trainingseinheiten auf der Strassenversion seiner Honda absolviert. Viele rechneten deshalb damit, dass er in Katar dabei sein werde. Am Montag bereitete Marquez den Spekulationen aber ein Ende. Die Ärzte hätten ihm abgeraten, im Mittleren Osten zu starten, erklärte er via ­Soziale Medien. Ersetzt wird er durch Stefan Bradl. Der Deutsche kommentierte Marquez’ Gesundheitszustand so: «Er würde gerne fahren, aber beim Arm stimmt noch nicht alles, zudem hat er ein paar Probleme mit der Schulter.»

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