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Die Weltmeister feierten durch die Nacht

«Les Bleus» haben nach dem Gewinn des WM-Titels einen frenetischen Empfang in Paris hinter sich. Vor und im Luxushotel de Crillon ging die Party weiter.

Einmaliger Empfang für die Weltmeister: Das französische Nationalteam lässt sich am Flughafen und später in der Pariser Innenstadt von Hunderttausenden feiern. <i>(Video: AP)</i>

Frankreichs Nationalmannschaft hat eine wilde Party-Nacht hinter sich. Nach dem 4:2-Sieg im WM-Final über Kroatien wurde der Triumph nicht nur von den Fans im ganzen Land und rund um den Globus frenetisch gefeiert, sondern auch die Spieler in Moskau liessen es richtig krachen. Während dem Flug aus der russischen Hauptstadt zurück in die Heimat konnte sich die Equipe etwas erholen. Die Air France mit den Weltmeistern an Bord setzte wie geplant kurz nach 17 Uhr am Flughafen Charles-de-Gaulle in Paris auf. Die Maschine wurde wie es sich gehört kurz nach der Landung von der Feuerwehr mit Wasser bespritzt.

Kaum ausgestiegen, liessen sich die Spieler schon feiern. Danach wurden sie in einem Car in die Pariser Innenstadt gefahren. Triumphal wurden die Weltmeister anschliessend auf dem Pariser Prachtboulevard Champs-Élysées von mehreren hunderttausend Menschen gefeiert. Die Leute zelebrierten das siegreiche Team um Trainer Didier Deschamps euphorisch. Über dem Boulevard stiegen Militärjets auf, die Rauchspuren in den Farben der Nationalflagge hinter sich herzogen.

Durch die Stadt zum Élyséepalast

Der Bus des Teams war mit einer rund zweistündigen Verspätung an der Place Charles de Gaulle am Triumphbogen angekommen. Die Spieler stiegen dann in der Nähe der Champs-Élysées in einen offenen Doppeldeckerbus um. Dieser wurde ständig von zahlreichen Sicherheitsbeamten gesichert. Die Polizei allein hatte nach eigenen Angaben rund 2000 Angestellte im Einsatz.

Die Weltmeister-Party vom Montag in Paris in Bildern.

Auch einen Tag nach dem gewonnenen Weltmeistertitel sind die Franzosen immer noch völlig aus dem Häuschen: In Paris feiern sie am Montag den Erfolg – und später auch ihre WM-Helden – ausgelassen.
Auch einen Tag nach dem gewonnenen Weltmeistertitel sind die Franzosen immer noch völlig aus dem Häuschen: In Paris feiern sie am Montag den Erfolg – und später auch ihre WM-Helden – ausgelassen.
Jean-Francois Badias, Keystone
Hunderttausende Fans erwarteten die WM-Helden auf den Champs Élysées.
Hunderttausende Fans erwarteten die WM-Helden auf den Champs Élysées.
Jean-Francois Badias, Keystone
Im Élyséepalast – dem Amtssitz von Präsident Emmanuel Macron (3. v. r.) – wurden die Spieler nach der Triumphfahrt  über die Champs-Élysées vom Staatspräsidenten empfangen.
Im Élyséepalast – dem Amtssitz von Präsident Emmanuel Macron (3. v. r.) – wurden die Spieler nach der Triumphfahrt über die Champs-Élysées vom Staatspräsidenten empfangen.
Francois Mori, Keystone
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Im Élyséepalast – dem Amtssitz von Präsident Emmanuel Macron – warteten rund 3000 Menschen auf die Ankunft der Fussball-Helden. Macron hatte zu dem Empfang auch viele junge Sportler eingeladen. Am Abend belagerten die Fans in Scharen das Luxushotel de Crillon, wo die Spieler die Nacht verbringen und wohl noch lange weiter feiern werden.

Schon auf dem Rollfeld ging die Party für die Fussball-Weltmeister los:

Nach der Ankunft am Flughafen hatte Captain Hugo Lloris die Maschine mit dem WM-Pokal in der Hand als Erster verlassen.

Auf den Champs Élysées wurden die WM-Helden von tausenden Fans erwartet:

Spieler erhalten Verdienstorden

Bereits zuvor wurde bekannt, dass die 23 Spieler des WM-Kaders auch mit dem französischen Verdienstorden der Ehrenlegion ausgezeichnet werden sollen. Einen offiziellen Termin dafür gebe es allerdings noch nicht. Die Ehrenlegion wurde 1802 von Napoleon ins Leben gerufen, die Auszeichnung ist die höchste Frankreichs. Die Ehrenlegion hatte Ende vergangenen Jahres rund 93'000 Mitglieder. Jedes Jahr werden auch rund 400 Ausländer geehrt – im Gegensatz zu Franzosen werden sie damit aber nicht zu Mitgliedern der Ehrenlegion.

Auch Frankreichs Fussball-Weltmeister von 1998 hatten vom damaligen Staatschef Jacques Chirac diesen französischen Verdienstorden erhalten, darunter auch der damalige Captain Didier Deschamps, der nun Trainer der Franzosen ist.

Nach einer wilden Party-Nacht machten sich die Spieler am Flughafen in Moskau tanzend auf dem Weg zum Flugzeug:

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