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Tunesien erkämpft sich Sieg zum Abschluss

Die Nordafrikaner drehen die Partie gegen Panama und gewinnen 2:1. Es ist ihr erster Sieg an einer WM seit 40 Jahren.

Die Partie in Saransk beginnt zunächst wie erwartet. Panama steht tief und verlagert sich aufs Kontern, während Tunesien die spielerische Lösung sucht.
Die Partie in Saransk beginnt zunächst wie erwartet. Panama steht tief und verlagert sich aufs Kontern, während Tunesien die spielerische Lösung sucht.
Filippo Monteforte, AFP
Die Nordafrikaner kommen dabei zu einigen guten Gelegenheiten. Panamas Torhüter Penedo kann diese jedoch entschärfen.
Die Nordafrikaner kommen dabei zu einigen guten Gelegenheiten. Panamas Torhüter Penedo kann diese jedoch entschärfen.
Jack Guez, AFP
Nach der Halbzeit kommen die Tunesier schwungvoll aus der Kabine. Sie erspielen sich mehrere gute Möglichkeiten.
Nach der Halbzeit kommen die Tunesier schwungvoll aus der Kabine. Sie erspielen sich mehrere gute Möglichkeiten.
Juan Barreto, AFP
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Nach Niederlagen gegen England und Belgien verabschiedet sich Tunesien mit einem 2:1 über Panama aus Russland. Für die Afrikaner war es der zweite Sieg an einer WM – 40 Jahre nach einem 3:1 über Mexiko in Argentinien. Der Matchwinner für Tunesien hiess Wahbi Khazri. Vor dem letzten Gruppenspiel vollzog Khazri den Transfer von Rennes zu Saint-Etienne. In Saransk führte er anschliessend sein Nationalteam nach einem 0:1-Rückstand zum Sieg.

2500. Tor der WM-Geschichte

Den 1:1-Ausgleich von Fakhreddine Ben Youssef bereitete Khazri vor. Eine Viertelstunde später gelang ihm das 2:1-Siegtor (66.). Es ist der 2500. Treffer der an einer WM erzielt wurde. Wahbi Khazri ist zudem der erste Tunesier, dem an einer Weltmeisterschaft zwei Goals gelingen. Er hatte bereits gegen Belgien getroffen (zum 2:5 in der 93. Minute).

Khazri erzielt den 2500. Treffer der WM-Geschichte (Quelle: SRF)

Drei Minuten vor Khazris Siegtor erlebten die Tunesier eine Schrecksekunde. Aymen Mathlouthi, der dritte Goalie der Tunesier, wurde vom Ball frontal am Gesicht getroffen und musste behandelt werden. Die ersten zwei Torhüter Tunesiens hatten sich zuvor in Russland schon verletzt; vor der Partie hatte die Fifa die Nachmeldung eines vierten Keepers untersagt. Hätte Mathlouthi nicht weiterspielen können, hätte ein Feldspieler ins Tor stehen müssen.

Tunesien setzte als achtes Team an einer WM und als zweite Mannschaft in Russland (nach Saudiarabien) alle drei Goalies in einem WM-Spiel ein.

Telegramm:

Panama - Tunesien 1:2 (1:0)

Saransk. - 37'168 Zuschauer. - SR Shukralla (BHR). - Tore: 33. Meriah (Eigentor) 1:0. 51. Bakhreddine Ben Youssef 1:1. 66. Khazri 1:2.

Panama:Penedo; Machado, Roman Torres (56. Tejada), Escobar, Ovalle; Barcenas, Godoy, Gomez, Avila (81. Arroyo), José Luis Rodriguez; Gabriel Torres (46. Cummings).

Tunesien:Mathlouthi; Naguez, Bedoui, Meriah, Haddadi; Sassi (46. Badri), Skhiri, Chaaleli; Fakhreddine Ben Youssef, Khazri (89. Srarfi), Sliti (77. Khalil).

Bemekungen:Panama ohne Murillo, Cooper (beide gesperrt) und Diaz, Tunesien ohne Ben Mustapha, Hassen, Brown und Syam Ben Youssef (alle verletzt). Verwarnungen:44. Sassi (Foul). 71. Badri (Foul). 78. Avila (Foul). 80. Gomez (Foul). 93. Chaaleli (Foul). 96. Tejada (Unsportliches Verhalten).

Rangliste:1. Belgien 3/9 (9:2). 2. England 3/6 (8:3). 3. Tunesien 3/3 (5:8). 4. Panama 3/0 (2:11).

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