«Diesen Match gewinnt Schweden 22:9»

In Schweden zeigt man sich vor dem Achtelfinal gegen die Schweiz siegesgewiss. Dabei werden in den Medien auch eigenartige Vergleiche herbeigezogen.

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«Aftonbladet» vergleicht die Basis der Schweizer in Toljatti mit jener der Schweden in Gelendschik, einer Ressortstadt am Schwarzen Meer. Und die grosse Zeitung des Landes kommt zum Schluss: «Klarer Vorteil Schweden».

«Die Schweizer haben ihre Basis in Togliatti, eine Stadt benannt nach dem früheren italienischen Kommunisten Palmiro Togliatti. Die Stadt wurde im Prinzip Anfang 1960 gebaut, nachdem Teile von einer Fiatfabrik gekauft worden waren und die Produktion von Vaz/Lada-Autos einsetzte. Keine Traumumgebung, um sich auf WM-Spiele vorzubereiten. Die Schweizer logieren in einem isolierten Hotel am Wolga-Ufer mit dem Namen Lada-Resort.»

Die Zeitung fährt fort: «Das ist so, als ob eine Nationalmannschaft seine WM-Basis inmitten von Hisingen (Insel/Stadtteil von Göteborg) neben der Volvo-Automobilfabrik gewählt hätte und die Stadt zum Beispiel Marx getauft worden wäre.» Jedenfalls gibt man sich auf Grund der Trainingscamps überzeugt: «Diesen Match gewinnt Schweden 22:9. In fünf Kategorien (Lage, Hotel, Mediaservice, Trainingsanlage, Freizeit) kommen die Schweizer nur in Sachen Trainingsanlage auf gleich viele Punkte wie die Schweden.»

«Wir kommen weiter»

Ludwig Augustinsson vom Bundesligisten Werder Bremen, der gegen Mexiko getroffen hat, findet im «Expressen» lobende Worte über den Gegner. «Die Schweiz ist eine sehr gute und auch unterschätzte Mannschaft. Sie haben einige gute Spieler. Meiner Meinung nach sind Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri ihre besten.»

Dennoch zeigt sich der Verteidiger von den schwedischen Qualitäten überzeugt: «Von uns braucht es den gleichen Einsatz, das gleiche Engagement wie gegen Mexiko, damit wir weiterkommen. Wir glauben wirklich an uns selber.» Letztlich schwärmt Augustinsson von der Ambiance: «Die Atmosphäre in unserem Team ist fantastisch, ab nun werden wir uns nur noch auf die Schweiz fokussieren.» (jch)

Erstellt: 30.06.2018, 10:58 Uhr

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