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Wer zahlt die Krisenkosten?«Gefährlicher Griff nach der Notenpresse»

Ex-Nationalbankchef Jean-Pierre Roth warnt davor, die Nationalbank für die Kosten der Corona-Krise einzusetzen.

Jean-Pierre Roth, 2001 bis 2009 Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank
Jean-Pierre Roth, 2001 bis 2009 Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank
Foto: Stahl

Die enorme Zunahme der Kurzarbeit und die steigende Arbeitslosigkeit als Folge der Corona-Krise reisst ein Loch von schätzungsweise 30 Milliarden Franken in die Rechnung der Arbeitslosenversicherung. Deshalb schlug der Direktor der KOF (Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich), Jan-Egbert Sturm, in der letzten Ausgabe der SonntagsZeitung vor, die Nationalbank solle einen einmaligen Beitrag in den Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung leisten. Es müsse verhindert werden, dass mitten in der Krise die Lohnabzüge erhöht werden, denn das «wäre Gift für die Konjunktur».

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