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Gesundheitszentrum DielsdorfGemeinden profitieren vom hohen Gewinn des Gesundheitszentrums

Eine konstant hohe Bettenbelegung im stationären Bereich ist der Grund für das positive Ergebnis der Jahresrechnung 2019.

Die Jahresrechnung des Gesundheitszentrums Dielsdorf schliesst mit einem hohen Ertragsüberschuss.
Die Jahresrechnung des Gesundheitszentrums Dielsdorf schliesst mit einem hohen Ertragsüberschuss.
Foto: Sibylle Meier 

Statt des budgetierten Gewinns von rund 58’000 Franken resultierte in der Rechnung des Gesundheitszentrums Dielsdorf (GZD) ein Überschuss von fast 1,6 Millionen Franken. In einer Pressemitteilung wird als Grund für dieses erfreuliche Resultat eine konstant hohe und stabile Bettenbelegung im stationären Bereich genannt. Im Durchschnitt seien 16 Betten mehr belegt gewesen als budgetiert.

Aufgrund des unerwartet guten Jahresergebnisses hat die Betriebskommission entschieden, den Gemeinden des Zweckverbands eine Rückerstattung von rund 472’000 Franken zukommen zu lassen. 2019 waren wesentlich mehr Pflegetage zu verzeichnen, was sich auf Tagestaxen für die Gemeinden auswirkt. Der Überschuss aus dem vergangenen Jahr wird diesen Monat in Form einer Rückzahlung ausgeglichen.

Cyberattacke im vergangenen Herbst

479’000 Franken kostete die Schadensbehebung und Wiederinbetriebnahme der Informatik nach einer Cyberattacke. Im Herbst 2019 war das GZD von einer solchen überrascht worden. Sämtliche IT-Systeme mussten heruntergefahren werden, um den Schaden in Grenzen zu halten. Der Betrieb wurde vorübergehend ohne effiziente technologische Hilfsmittel aufrechterhalten. Die Kosten wurden proportional auf den stationären und ambulanten Bereich verteilt.

Schutzmassnahmen gelten weiterhin

Das Coronavirus hat nach wie vor Einfluss auf das Verhalten von Bewohnenden des GZD und deren Angehörige. Zwar konnten die Besuchsregeln gelockert werden, und persönlicher Kontakt ist wieder möglich. Es gelte jedoch, weiterhin vorsichtig zu sein. Unangemeldete Besuche sind nach wie vor nicht möglich, und auch das Restaurant darf den Betrieb noch nicht wieder vollumfänglich aufnehmen.

In der Mitteilung heisst es weiter, dass sich auch Mieter im GZD an die Schutzmassnahmen halten. Physio Plus, Adus Medica, Adus Radiologie, das Augeninstitut und die Hörberatung kontrollieren die Anzahl ihrer Patientinnen und Patienten. Die Ernährungsberatung, die Podologie und die Coiffeuse beschränken sich auf betriebsinterne Kundschaft.

Die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Zweckverbands können wegen der Pandemie dieses Jahr nicht durchgeführt werden. Die Anlässe werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

1 Kommentar
    carlotta@cascinamucci.it

    Es ist eine Schande, wie mit alten Menschen, die sich nicht mehr wehren können, Geld gemacht wird. Sie hausen zu zweit in Zimmern, die zu klein sind, die den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen nicht Rechnung tragen. Auch die Arbeit der Betreuenden und Pflegenden wird erschwert.

    Schon 2018 hat der Preisüberwacher kritisiert, dass die Pensions- und Betreuungskosten höchstens kostendeckend sein sollten. Man macht munter weiter Profit.