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Otelfingen will keine DeponieGeplante Deponie: Nun hat die Bevölkerung das Wort

Sehr zum Unwillen der Otelfinger wollen die Aargauer direkt an der Kantonsgrenze eine Deponie erstellen. Nun kann sich die Bevölkerung dazu äussern.

Geht es nach dem Kanton Aargau, wird auf dieser Wiese schon bald Aushubmaterial aufgeschüttet – und zwar bis zu 20 Meter hoch.
Geht es nach dem Kanton Aargau, wird auf dieser Wiese schon bald Aushubmaterial aufgeschüttet – und zwar bis zu 20 Meter hoch.
Francisco Carrascosa

Der Kanton Aargau will auf Aargauer Boden in Würenlos eine Deponie für Aushubmaterial erstellen – so weit, so unspektakulär aus Zürcher Sicht. Das Problem an der Sache ist, dass der geplante Standort Steindler weit näher am Otelfinger Siedlungsgebiet liegt als an den ersten Würenloser Häusern. Die Gemeinde Otelfingen wäre daher mindestens genauso betroffen von jeglichen negativen Auswirkungen der Deponie wie Würenlos. «Das Volumen der geplanten Deponie, die Eingliederung in die Landschaft sowie Lärm, Staub und zusätzlicher Verkehr», fasst die Otelfinger Gemeindepräsidentin Barbara Schaffner die grossen Kritikpunkte zusammen. Gemeinsam mit ihren Gemeinderatskollegen hat sie im Rahmen von zwei Behördenvernehmlassungen sämtliche Einwände zu Papier gebracht und sie dem Kanton Aargau überreicht. Gebracht hat dieses Intervenieren bis jetzt aber nicht viel. «In der aktuellen Version, die zurzeit aufliegt, wurden ein paar Sätze angepasst, aber nichts Wesentliches geändert», ärgert sich Barbara Schaffner. Es sei alles sehr schwammig gehalten: «Man geht wohl bewusst nicht ins Detail, damit man sich nicht angreifbar macht», sagt sie.

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