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Bauarbeiten in WallisellenGlattalbahn erhält nächste Barriere

Beim Knoten Neugutstrasse/Seidenstrasse in Wallisellen wird für die Glattalbahn eine nächste Schranke erstellt.

Wie hier an der Herti- und Weststrasse erhält entlang der Glattalbahn in Wallisellen auch der Knoten Neugutstrasse/Seidenstrasse eine Barriere.
Wie hier an der Herti- und Weststrasse erhält entlang der Glattalbahn in Wallisellen auch der Knoten Neugutstrasse/Seidenstrasse eine Barriere.
Foto: Balz Murer

In der Zeit vom Montag, 24. August, bis 30. Oktober fahren entlang der Glattalbahn in Wallisellen die Bautrupps auf. Der bisher durch eine Lichtsignalanlage geregelte Knoten Neugutstrasse/Seidenstrasse ist eine jener Kreuzungen, welche zur Erhöhung der Verkehrssicherheit mit Schranken nachgerüstet werden. Zwischen Montag, 24. August, bis Freitag, 25. September werden Tiefbauarbeiten vorgenommen. Zwischen Montag, 12. Oktober, bis Freitag, 23. Oktober wird die Schrankenanlage installiert. Während der gesamten Bauzeit sollen keine Verkehrsteilnehmer behindert werden, eine Umleitung wird signalisiert. Im Bedarfsfall kommt ein Verkehrsdienst zum Einsatz. Wetterbedingte Terminanpassungen bleiben vorbehalten.

Lange galt die Glattalbahn als gefährliche Strecke. Seit ihrer Inbetriebnahme 2010 kam es an den Übergängen wiederholt zu schweren Unfällen, mehrere Personen kamen bei Zusammenstössen ums Leben. So wurde an der aktuellen Baustelle Neugutstrasse/Seidenstrasse im Juli 2017 eine 12-jährige Velofahrerin bei einer Kollision mit einer Komposition der Glattalbahn getötet. Die Verkehrsbetriebe Glattal AG (VBG) reagierten: Streckenweise fahren die Trams zwischen der Stadt Zürich und dem Flughafen nur noch 36 Stundenkilometer statt 48.

Reger Schrankenbau

Der rege Schrankenbau entlang der Glattalbahn ist ein langjähriges Projekt der Verkehrsbetriebe Glattal. Bereits beim Bau der Strecke wurden sämtliche Übergänge und Kreuzungen mit Lichtsignalen gesichert. Zusätzlich wurden insgesamt 15 Barrieren an diversen Kreuzungen installiert, um die Sicherheit für Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Wegen der damals hohen Unfallfrequenz hatte man weiter versucht, die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmenden mit Signalhinweisen zu erhöhen. Als der gewünschte Effekt ausblieb, fiel der Entscheid, weitere Schranken entlang der Tramstrecke zu bauen. Insgesamt sollen 12 zusätzliche Barrieren errichtet werden. Die Gesamtinvestition wurde auf eine Höhe von vier bis fünf Millionen Franken geschätzt.