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Fussball 3. LigaJohn Faragalla trifft für Glattbrugg auch gegen Bassersdorf doppelt

Souveräner Klotener Pflichtsieg +++ 1:3 - Bülach wehrt sich bei Veltheim +++ Embracher 3:3 nach 2:0- und 3:1-Führung +++ Niederweningen erhoffte sich mehr

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Souveräner Klotener Pflichtsieg

Mit 3:1 gewann Verfolger Kloten in Fehraltorf. Bereits nach acht Minuten führten die Unterländer 2:0. Bekim Bushati war Doppeltorschütze. Das 3:0 erzielten die Gäste kurz vor Schluss, in der Nachspielzeit fiel das 3:1.

Vollends zufrieden war Klotens Trainer Alper Urkay mit der Leistung seiner Truppe: «Wir haben auswärts das Spiel bestimmt und dank frühem Pressing Fehraltorf zu Fehlern gezwungen», berichtete er.

An diesem Donnerstag tritt Kloten in einem vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen Neftenbach an. Am kommenden Sonntag kommt es in Embrach zum brisanten Verfolgerduell.

Fehraltorf - Kloten 1:3 (0:2). Tore: 6. Bushati 8. Bushati 0:2. 85. Duarte 0:3. 90.+1. 1:3.

Glattbrugg wird Favoritenrolle gerecht

Gleich mit 4:0 schlug Gastgeber Glattbrugg in der Gruppe 4 zu Hause den Tabellenletzten Bassersdorf. Verständlich, dass Trainer Radoljub Baratovic nach dem Schlusspfiff zufrieden war: «Unsere Chancenauswertung war gut und wir standen hinten so kompakt, dass Bassersdorf kaum zu Chancen gekommen ist», sagte er. John Faragalla schoss wieder zwei Tore. So wie drei Wochen zuvor beim 4:1-Heimsieg gegen Neftenbach.

Luigi Bello, Glattbruggs Trainer, war mit der Leistung seiner sehr jungen Mannschaft nicht zufrieden. «Unsere Dynamik, unser Zweikampfverhalten und unser Biss waren nicht gut», meinte er.

Glattbrugg - Basserdorf 4:0 (1:0). Tore: 19. Baratovic 1:0. 55. Faragalla 2:0. 65. Faragalla 3:0. 80. Bajrami 4:0.

1:3 - Bülach wehrt sich bei Veltheim

Beim Aufstiegsfavoriten Veltheim bezog Bülach in der Gruppe 4 eine 1:3-Niederlage. Das junge Gästeteam, das ohne seinen verletzten Captain Giancarlo Pizzolotto antreten musste, wehrte sich bravourös, musste sich schliesslich aber der Veltheimer Überlegenheit beugen. Bei den Winterthurern spielen zwei ehemalige Profis mit. Nach der ersten Halbzeit führte der Favorit 3:0. Kurz vor Schluss der Partie verkürzte Jüni Yonni mit seinem dritten Saisongoal auf 3:1.

«In der ersten Halbzeit haben wir sehr ansehnlichen Fussball gezeigt», meinte Trainer Richard Oswald zur Leistung seines SC Veltheim. Bereits in der 9. Minute durfte das erste Mal gejubelt werden, wonach weiter nach vorne gespielt wurde. Dementsprechend verdient war die 3:0 Pausenführung zugunsten des Heimteams. Danach liess man allerdings etwas nach. «Wir waren in der zweiten Halbzeit immer einen Schritt zu spät», so Oswald, der anfügte, dass man dies in den kommenden Spielen besser machen wolle.

Veltheim - Bülach 3:1 (3:0). Tore: 9. Schiess 1:0. 26. Ciccone (Foulpenalty) 2:0. 43. Cecchini 3:0. 88. Yonni 3:1.

Embracher 3:3 nach 2:0- und 3:1-Führung

In der Gruppe 4 brachte Verfolger Embrach eine zweimalige Zwei-Tore-Führung gegen die Eisenbahner SV nicht über die Zeit und musste in der 85. Minute unnötig den Sieg hergeben. Embrach führte zur Pause verdient 2:0 und konnte auch nach dem zwischenzeitlichen 1:2 wieder mit 3:1 in Front gehen.

Es waren die Unterländer, welche aktiver ins Spiel starteten. «Vor allem mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden», so Domenico Piu. Sein FCE spielte ansehnlichen Fussball und führte zur Pause verdient. Danach liess sein Team aber etwas nach, was den Eisenbahnern ermöglichte, wieder ins Spiel zu finden. Naim Delijaj sprach von einer «klaren Leistungssteigerung nach grottenschlechter Halbzeit.» Am Ende sprachen beide Coaches von einem gerechten Unentschieden.

SV Eisenbahner – FC Embrach 3:3 (0:2). Tore: 12. Ferrari 0:1. 35. Ademi 0:2. 65. Ramadani 1:2. 70. De Filippo 1:3. 80. Ramadani 2:3. 85. D. Sacipi 3:3.

Niederweningen erhoffte sich mehr

Eine Nullnummer gab es im Wehntal zwischen Niederweningen und Räterschen. Damit haben die Unterländer den Anschluss zu Tabellenführer Veltheim, der zu Hause Bülach 3:1 schlug, verloren und liegen jetzt in der Tabelle zwei Punkte hinter den Winterthurern zurück. Bereits beim 3:3 gegen Seebach, nach eigener 3:0-Führung, hat Niederweningen zu Hause Punkte verloren. Niederweningens Trainer Patrick Eschler sagte nach dem 0:0 gegen Räterschen: "Wir hatten etwas mehr Chancen, aber auch Räterschen hätte gewinnen können, deshalb geht das Unentschieden in Ordnung." Natürlich haben sie sich mehr erhofft, fügte er an.

Der Teamverantwortliche sah es nicht als Nachteil, wegen des Regens auf Platz 2 spielen zu müssen. "Platz 2 hat bei uns ähnliche Masse wie Platz 1", klärt er auf. Einen Nachteil sah er dennoch. "Das schlechte Wetter war für uns als Mannschaft, die das Spiel machen wollte und musste, wohl ein kleiner Nachteil."

Niederweningen - Räterschen 0:0.

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