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Trinkwasser laut BAG unbedenklichWegen Pestiziden plant Glattfelden ein millionenteures, neues Pumpwerk

In Glattfelden übersteigt ein Abbauprodukt des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil den zulässigen Höchstwert. Der Gemeinderat will die Wasserqualität nun verbessern, obwohl sie laut BAG unbedenklich ist. Das kostet.

Das Wasser aus den Hahnen von Glattfelden weist einen zu hohen Anteil eines Abbauprodukts des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil auf. Es soll aber trotzdem unbedenklich sein, davon zu trinken.
Das Wasser aus den Hahnen von Glattfelden weist einen zu hohen Anteil eines Abbauprodukts des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil auf. Es soll aber trotzdem unbedenklich sein, davon zu trinken.
Foto: Urs Baumann

«Das ist ein Widerspruch, der auch bei uns als Gemeindebehörde Fragen aufwirft», sagt der Glattfelder Gemeindepräsident Ernst Gassmann (FDP). Er meint die verwirrende Ausgangslage um das Abbauprodukt R47811 des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil. Im Wasser von Glattfelden wurde eine zu hohe Menge von R47811 gemessen: Mit 0,163 Mikrogramm pro Liter liegt die Menge 63 Prozent über dem zulässigen Höchstwert von 0,1 Mikrogramm. Und dennoch: Laut dem Bund ist das Wasser trotzdem ohne weitere Bedenken trinkbar.

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