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Fragen zu langem SchulwegGrenzbereinigung würde Schulweg verkürzen

Auch ein längerer Schulweg sei zumutbar, sagt der Stadtrat von Kloten. Kinder aus dem Klotener Weiler Obholz müssen auch künftig in der Flughafenstadt zur Schule, obwohl Nürensdorf für sie viel näher liegt.

Der Weiler Obholz liegt weit ausserhalb der Flughafenstadt, und dennoch ist er politisch und verwaltungsrechtlich ein Teil der Stadt Kloten.
Der Weiler Obholz liegt weit ausserhalb der Flughafenstadt, und dennoch ist er politisch und verwaltungsrechtlich ein Teil der Stadt Kloten.
Foto: Chr. Wüthrich

Die nächsten «eigenen» Schulhäuser für Kinder aus Obholz stehen knapp fünf Kilometer entfernt. Nur einen Kilometer Luftlinie vom beschaulichen Klotener Weiler liegt ebenfalls eine Schulanlage. Aber die befindet sich in der «falschen» Gemeinde – Nürensdorf.

Die Frage, wie lange ein Schulweg denn sein darf und was den Kindern zugemutet werden kann, trieb zuletzt sogar den Stadtrat von Kloten um. Es ist der Kern einer Anfrage aus dem Stadtparlament von Sigrun Sommer (SP). Sie wollte genau wissen, wie es um die Obholzer steht punkto Schulweg.

«Wird die Schule ausserhalb des Wohnorts besucht, kann die aufnehmende Gemeinde von den Eltern oder der Wohnsitzgemeinde ein Schulgeld erheben.»

Volksschulgesetz, Artikel 11

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