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Ein Tag im Lockdown«Herr B. presst immer wieder gegen die Beatmungsmaschine»

Jeder Mensch hat seine Lockdown-Geschichte. Wir haben einige davon gesammelt. Ein Tag im Leben von Sandra Haubner, Intensivpflegerin im Stadtspital Triemli.

Sandra Haubner berichtet in einem Corona-Tagebuch aus der Intensivstation im Triemli.
Sandra Haubner berichtet in einem Corona-Tagebuch aus der Intensivstation im Triemli.
Anna-Tia Buss

Die Arbeit begann um sieben Uhr morgens. Dass ich vor der Zwölfstundenschicht frühstücken und genug trinken musste, das hatte ich rasch gelernt. Auf dem Weg zur Covid-Intensivpflegestation (IPS) noch schnell aufs WC. Die Schutzkleidung hing im Einschleusbereich: FFP2-Maske, Haube, Schutzbrille, Kittel. Brille auf Brille – daran muss man sich erst mal gewöhnen. Die Brillen befestigten wir mit Pflaster an der Schutzhaube, weil sie sonst runterrutschten. Und damit sie nicht rumflatterten, klebten wir uns die Kittel gegenseitig am Rücken fest. Weil wir so viel neues und auch fremdes Personal hatten, schrieben wir unsere Namen auf Masken und Schutzkittel.

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