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Peking setzt Sicherheitsgesetz durchHongkonger Demokratie-Aktivist Joshua Wong wieder frei

Gesicht der Demokratiebewegung in Hongkong: Joshua Wong wurde bereits im August vor einem Gericht in Hong Kong vorgeladen.

SDA

3 Kommentare
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    Sacha Meier

    Dass sich der gute Herr Wong mit seinem antichinesischen Aktionismus nach dem neuen Sicherheitsgesetz irgendwann strafbar machen wird, war vorauszusehen. Nachdem Hongkong immer wieder während zwei Jahren durch Blockaden und unbewilligten Demonstrationen lahmgelegt wurde, musste China nun einmal handeln. Ein Tiananmen-Massaker 2.0 wäre heute politisch inkorrekt und nirgends gut angekommen. Mehr Polizei hätte die verfahrene Situation bloss weiter angeheizt und nur noch mehr Gewalt auf beiden Seiten provoziert. Da war die juristische Lösung samt dem vorgezogenen Ende der Zweisystem-Lösung halt purer Pragmatismus. Jedem Hongkonger hätte seit der Rückgabe der Kronkolonie 1997 klar sein müssen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis das Regierungssystem in Hongkong an das Einparteiensystem von Festlandchina angepasst wird. China verfolgte ein Konzept eines sanften, unmerklich langsamen Systemwechsels durch einen schrittweisen Abbau der demokratischen Rechte - statt eine harte Umstellung über Nacht per 31.12.2047. Eigentlich ganz nach dem Vorbild des Westens, als der Systemwechsel von der Sozialen Marktwirtschaft zum lobbyistisch-korpokratischen Neofeudalismus per WTO-Globalismusbeschlüssen 1995 auch nicht zum sofortigen Machttransfer zur Lobbykativen führte, sondern den nationalen Parlamenten kontinuierlich und über rund zehn Jahre der Einfluss bei allen weichenstellenden Fragen durch die Konzernlobbyisten aus den Händen genommen wurde. China wollte zu rasch zu viel umstellen.