Horgen/Kilchberg

See-Spital von weiterem Strafverfahren betroffen

Das See-Spital kommt nicht aus den Schlagzeilen: Gegen einen Chefarzt läuft ein Strafverfahren. Im Juli gab es deswegen eine Hausdurchsuchung.

Von den Vorwürfen gegen den Arzt habe man erst bei einer Hausdurchsuchung im Juli erfahren, gab das Spital bekannt.

Von den Vorwürfen gegen den Arzt habe man erst bei einer Hausdurchsuchung im Juli erfahren, gab das Spital bekannt.

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Die Vorwürfe gegen den Chefarzt des See-Spitals beziehen sich zwar nicht auf dessen Tätigkeit in Horgen, wie ein Bericht in der heutigen «Weltwoche» publik macht. Offenbar geht es um Vorfälle während der vormaligen Tätigkeit des Arztes an der Klinik Hirslanden in Zürich, wo er laut dem Bericht von 2012 bis 2013 tätig war. Gemäss «Weltwoche» bestätigen sowohl die Zürcher Staatsanwaltschaft wie auch das See-Spital die Strafuntersuchung.

Was dem Beschuldigten konkret zur Last gelegt wird, ist derzeit nicht bekannt. Von den Vorwürfen gegen den Kader-Arzt habe man erst bei einer Hausdurchsuchung im Juli erfahren, teilte das Spital der «Weltwoche» mit. Gemäss dem Medienbericht soll es um Fälle von mutmasslicher Falschabrechnung und Überbehandlung gehen. Die Klinik Hirslanden will sich gemäss «Weltwoche» dazu nicht äussern. Für den Chefarzt gilt die Unschuldsvermutung.

Das Strafverfahren kommt für das See-Spital zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Noch ist die Affäre um einen entlassenen Schmerzarzt nicht bewältigt. Mittlerweile ist gemäss «Weltwoche» von Hunderten von Fällen möglicher Betrügereien die Rede. Kürzlich trat Walter Bosshard als Präsident der Spitalstiftung zurück. Er und die Spitalleitung waren von Ärzten seit Jahren auf die Missstände aufmerksam gemacht worden. (ua)

Erstellt: 15.10.2015, 11:09 Uhr

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