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Interview mit Anke Engelke«Ich bin Generation Autogrammkarte, jetzt ist Generation Selfie»

Sie war schon als Kind eine Fernsehberühmtheit. Jetzt spielt Anke Engelke eine Trauerrednerin in der Netflix-Serie «Das letzte Wort» – und spricht über Moral und Fleischklösschen.

«Mir gibt das einfach nichts, mich mit Äusserlichkeiten zu beschäftigen»: Anke Engelke.
«Mir gibt das einfach nichts, mich mit Äusserlichkeiten zu beschäftigen»: Anke Engelke.
KEYSTONE

In der Serie «Das letzte Wort» spielen Sie Karla, eine Frau Mitte fünfzig, mit vielen Querfalten auf der Stirn. Sie ist vom Leben gezeichnet. Ungewohnt, Sie so zu sehen.

Stimmt, ich sehe anders aus als sonst, ich kann ja nicht in jeder Rolle gleich aussehen! Das ist ja das Tolle an meinem Beruf! Karla ist einfach ein normaler Mensch, dem alles wegbricht, ihr Mann ist gerade gestorben, logo, muss ich dann so aussehen wie ein Eimer. So stellte sich der Regisseur die Figur vor. Wo kommt das her, dass manche denken, Frauen auf der Leinwand müssen immer Model-schön sein?

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