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ZeitreiseIm Juli vor 15 Jahren streikten die Flughafentaxis

3000 Franken Lohn, 12-Stunden-Arbeitstage: Das hatten die Taxifahrerinnen und -fahrer satt. Im Juli 2005 traten sie für eine Woche in den Streik.

Rund 100 der 130 Taxifahrer und -fahrerinnen am Flughafen Zürich legten ihre Arbeit nieder.
Rund 100 der 130 Taxifahrer und -fahrerinnen am Flughafen Zürich legten ihre Arbeit nieder.
Foto: Tamedia-Archiv

Am Montag, 11. Juli 2005, war am Flughafen Zürich kein Durchkommen mehr. Kurz nach 10.30 Uhr war die Zufahrt zum «Tor der Welt» blockiert, Gewerkschafter und Fahrerinnen der offiziellen Airport-Taxis traten in den Streik. Während zwei vollen Tagen verliehen sie so ihren Forderungen Ausdruck: neben dem Mindestlohn eine maximale Wochenarbeitszeit von 53 Stunden sowie eine Krankentaggeldversicherung. Ausschlaggebend für den Protest war eine Erhöhung der Anzahl Taxikonzessionen seitens Unique von 110 auf 130; nachdem die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber IG Airport Taxi zusammengebrochen waren, sahen die Chauffeurinnen und Chauffeure keine andere Option mehr. Die IG bezeichnet einen Zusammenschluss von sieben Taxiunternehmen, die den Zürcher Flughafen Kloten bedienen.

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