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Baukonzern aus DietlikonImplenia erwartet weniger Minus

Implenia schliesst im Corona-Jahr 2020 weniger schlecht ab als ursprünglich angenommen.

Auch der Schweizer Baukonzern Implenia kriegt die Auswirkungen von Corona zu spüren, schliesst aber besser ab als erwartet.
Auch der Schweizer Baukonzern Implenia kriegt die Auswirkungen von Corona zu spüren, schliesst aber besser ab als erwartet.
Foto: Lucien Fortunati

Der Schweizer Baukonzern erwartet einen Ebitda (Betriebsverlust vor Abschreibungen und Amortisationen) von 5 Millionen Franken. Letzten Herbst hatte Implenia noch mit einem Betriebsverlust von 70 Millionen gerechnet. Grund für das bessere Ergebnis sei die positive Entwicklung von Projekten im Vergleich zur Schätzung im Oktober 2020, heisst es in einer Medienmitteilung. Zudem seien die Restrukturierungskosten, um die angestrebte Organisationsstruktur zu erreichen, tiefer als erwartet.

Von der Restrukturierung sind laut früheren Angaben bis zu 2000 Vollzeitstellen betroffen, die bis 2023 gestrichen werden sollen. Geplant sind dabei rund 750 Entlassungen, davon 250 in der Schweiz.

Die Anleger reagierten positiv auf die Ankündigung. Die Implenia-Aktie schoss vor dem Mittag um 9,3 Prozent in die Höhe.

Den detaillierten Rückblick auf das Geschäftsjahr 2020 und den Ausblick auf 2021 will Implenia am 3. März veröffentlichen.

red