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21-jährige Kosovarin soll gehenIn der Schweiz geboren und doch des Landes verwiesen

Obwohl sie in der Schweiz zur Welt kam, hat das Bezirksgericht Bülach eine 21-jährige Kosovarin des Landes verwiesen. Das Obergericht hat nun das Urteil bestätigt.

Eine Frau wird auf dem Flughafen Zürich von Polizisten bis ins Flugzeug begleitet. Dasselbe droht einer 21-jährigen Kosovarin, die in der Schweiz geboren wurde.
Eine Frau wird auf dem Flughafen Zürich von Polizisten bis ins Flugzeug begleitet. Dasselbe droht einer 21-jährigen Kosovarin, die in der Schweiz geboren wurde.
Symbolbild: Keystone

Der Geburtsort schützt vor Ausschaffung nicht. Dies muss eine 21-jährige Frau, deren Eltern aus Kosovo stammen, nun schmerzhaft erfahren. 1999 wurde sie in der Schweiz geboren, aber ihre Eltern haben sie nie eingebürgert. Dies wird ihr nun zum Verhängnis.

Im Dezember 2018 wurde die Beschuldigte vom Jugendgericht des Bülacher Bezirksgerichts des versuchten Mordes, der versuchten vorsätzlichen Tötung, der Drohung sowie weiterer untergeordneter Delikte schuldig gesprochen und mit 10 Jahren Freiheitsstrafe bestraft. Es wurde ferner eine stationäre therapeutische Behandlung angeordnet und eine Landesverweisung von 10 Jahren ausgesprochen. Die erste Strafkammer des Obergerichts Zürich hat, wie sie am Donnerstag bekannt gab, mit Urteil vom 5. Oktober den Schuldspruch samt Landesverweis bestätigt und die Freiheitsstrafe auf 9 Jahre herabgesetzt.

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