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Autonomes FahrenIn Freienstein wird am Tesla für Senioren getüftelt

Das Fahrzeug «Plus 2» vom Freiensteiner Hersteller Kyburz ist vor allem bei Senioren beliebt. Nun wird dem Elektromobil selbstständiges Fahren beigebracht.

Der «Plus 2 autonom» soll einst selbstständig durch den Verkehr navigieren.
Der «Plus 2 autonom» soll einst selbstständig durch den Verkehr navigieren.
Foto: Raisa Durandi

Ganz wie ein Tesla sieht der Seniorenflitzer Plus 2 nicht aus – doch steckt in dem Elektromobil vielleicht bald so viel ausgeklügelte Technik drin wie im grossen Bruder aus Kalifornien. Die Freiensteiner Firma Kyburz arbeitet zurzeit daran, ihrem Fahrzeug das autonome Fahren beizubringen. Will heissen: In Zukunft ist das Elektromobil nicht mehr auf eine Person am Lenker angewiesen, es kann selbstständig steuern, Gas geben, bremsen und Hindernissen ausweichen.

Kyburz entwickelt bereits verschiedene selbstständig fahrende Elektrotrolleys und Postfahrzeuge. Ein erstes autonomes Zustellfahrzeug wurde bereits nach Norwegen verkauft. Nun soll die Technologie auch in die Personenfahrzeuge integriert werden. «Es ist meine Vision, dass autonomes Fahren in den Seniorenfahrzeugen eingesetzt werden kann, damit ältere Personen ohne die Erlaubnis oder die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu lenken, sich selbstständig und autonom bewegen können», sagt Martin Kyburz.

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