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Infektionen mit dem CoronavirusIn Zürich ist die Durchseuchungsrate noch immer sehr tief

In Genf und im Tessin haben rund 10 Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen Sars-CoV-2, in Ischgl sind es 42, in Bergamo 57 Prozent. In Zürich ist man von einer Herdenimmunität aber weit entfernt.

Eine Mitarbeiterin des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI) beschriftet eine Blutprobe für einen Antikörpertest.
Eine Mitarbeiterin des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI) beschriftet eine Blutprobe für einen Antikörpertest.
Foto: Marijan Murat (Keystone)

Die Ankündigung Ende März klang ziemlich ambitioniert. Schon nächste Woche könnten sie mit Antikörpertests im grossen Stil loslegen, sagte der Neuropathologe Adriano Aguzzi von der Universität Zürich damals zur Redaktion Tamedia. Mit Robotik, automatisierten Abläufen und einem eingespielten Team könnten sie das Blut von 1000 bis 2000 Patienten pro Tag durchtesten – von solchen, die eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht hatten, und von solchen, die von einer Infektion mit Sars-CoV-2 verschont geblieben waren.

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