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Homeoffice auf den BermudasInselparadiese buhlen wegen Corona um Langzeit-Touristen

Weil Pauschaltouristen ausbleiben, locken Inselparadiese nicht nur Langzeiturlauber, sondern auch Digitale Nomaden. Selbst dann, wenn die Destination weit oben auf der Corona-Risikoländerliste figuriert.

Sandstrände und kaum Wellengang: Schöne Aussichten für digitale Nomaden.
Sandstrände und kaum Wellengang: Schöne Aussichten für digitale Nomaden.
Foto: Marina Tulsa (Unsplash)

Reisebeschränkungen, Quarantänepflicht, obligatorische Corona-Tests, und dauernd ändernde Bestimmungen; für reguläre Strandferien ist dieser Tage viel Flexibilität gefragt.

Grosse Sprünge für einen Badeurlaub macht da kaum jemand – erst recht nicht, wenn im Zielland als erstes eine zweiwöchige Quarantäne ansteht. Gerade für die abgelegenen Inseldestinationen, mit ihren weissen Sandstränden und türkisem Meer für viele der Inbegriff eines Ferientraums, ist die verminderte Reisetätigkeit deshalb verheerend.

Not macht bekanntlich erfinderisch, und so lancieren derzeit immer mehr Inselnationen spezielle Visa, die sich vorderhand an Menschen mit mobilem Arbeitsplatz – gerne auch als «digitale Nomaden» bezeichnet – richten und einen längeren Aufenthalt ermöglichen. Die Idee: Wer gleich ein Jahr bleibt, dürfte die Quarantäne oder den Covid-19-Test am Anfang verkraften können, danach die lokale Wirtschaft ankurbeln, aber weiterhin der gewohnten Arbeit nachgehen – Homeoffice im Ferienparadies, sozusagen.

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