Zum Hauptinhalt springen

25-jähriger Eritreer beschuldigtIst die brutale Geiselnahme nur erfunden?

Das Bezirksgericht Bülach muss sich mit einer Geiselnahme aus dem Sudan beschäftigen. Die Opfer haben den Täter zweieinhalb Jahre nach der Tat in Zürich zufällig wieder erkannt.

Da am Bezirksgericht Bülach der Corona-Abstand nicht hätte eingehalten werden können, wurde die Verhandlung nach Zürich ans Obergericht verlegt.
Da am Bezirksgericht Bülach der Corona-Abstand nicht hätte eingehalten werden können, wurde die Verhandlung nach Zürich ans Obergericht verlegt.
Foto: Flavio Zwahlen

Was zwei Frauen aus Eritrea auf ihrer Flucht nach Europa erlebt haben sollen, lässt einen erschaudern. So seien sie an der sudanesischen Grenze von einer Gruppe Männer – sogenannten Rashaidas – überfallen und entführt worden. Danach habe man sie während mehreren Wochen gefesselt, geschlagen, mit heissem Wasser verbrüht, bedroht und vergewaltigt. Der Schrecken habe erst ein Ende genommen, nachdem die Angehörigen der Opfer den Rashaidas Geld überwiesen hatten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.